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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Übertragungstechnik: Antennenfernseher sehen vielerorts schwarz

29.03.2017

Berlin Nach einer langen Vorbereitungsphase ist es nun so weit: In weiten Teilen Deutschlands können Fernsehzuschauer das TV-Signal ab diesem Mittwoch nicht mehr im Standard DVB-T über Antenne empfangen. „In der Nacht auf den 29. endete die Ausstrahlung in DVB-T“, sagt Ulrich Liebenow, der Vorsitzende der Technik-Kommission von ARD und ZDF.

Am Vormittag geht es dann mit dem neuen Standard DVB-T2 HD weiter. Allerdings noch nicht in ganz Deutschland – das dauert noch bis 2019. Mit dem neuen Standard wird es erstmals möglich, über den terrestrischen Empfangsweg Fernsehsendungen auch in hoher Auflösung (High Definition, kurz HD) auszustrahlen.

Die meisten Fernsehzuschauer müssen sich keine Gedanken machen, weil sie schon umgestellt haben oder das TV-Signal auf einem anderen Weg empfangen. Aber es gebe bundesweit 3,34 Millionen Haushalte, die DVB-T nutzen, davon rund 1,3 Millionen ausschließlich. Sie müssen umsteigen und brauchen dafür entweder ein Fernsehgerät mit eingebautem DVB-T2-Empfänger oder eine entsprechende Settop-Box. Sie kostet im Handel zwischen 50 und 150 Euro.

Wichtig ist, beim Neukauf auf das grüne Logo mit der Aufschrift „DVB-T2 HD“ zu achten. Nur solche Geräte sind auch in der Lage, den in Deutschland genutzten Kodierungsstandard HEVC zu unterstützen und neben den öffentlich-rechtlichen auch die privaten Sender wie RTL, Pro Sieben und Sat.1 zu empfangen.

Während die öffentlich-rechtlichen Programme gratis bleiben, werden die privaten über Antenne erstmals kostenpflichtig.

Ausgestrahlt werden die privaten Programme ab diesem Mittwoch nur noch in HD-Qualität. Die Kosten für die Investitionen wollen sie an die Zuschauer teilweise weiterreichen. Das macht auch die Empfangstechnik komplizierter: Nur Settop-Boxen mit dem grünem Logo der TV-Plattform verfügen über einen Steckplatz („CI+“) für die Entschlüsselungskarte, die das Unternehmen Freenet TV vermarktet.

Spätestens ab Juli kostet das Programm der Privaten in hoher Auflösung 69 Euro im Jahr. „Wir gehen davon aus, dass der Großteil der betroffenen Nutzer die Umstellung auf das Bezahl-Fernsehen mitmachen wird“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen TV-Plattform, Andre Prahl.

Beim Satelliten-Fernsehen gibt es die Privatsender weiterhin in Standard-Auflösung (SD) und kostenfrei. Allerdings steigt auch hier die Zahl der Kunden, die bereit sind, für ein besseres Bild (HD Plus) zu bezahlen. Erstmals zählt etwa die HD Plus GmbH, Tochter des Satellitenbetreibers SES, mehr als zwei Millionen Kunden. Und vom Umstieg beim terrestrischen Signal will HD Plus zusätzlich profitieren.

Anbieter von Streaming-Diensten erhoffen sich ebenfalls, durch die Umstellung neue Kunden zu gewinnen. Die Hoffnung der Streaming-Anbieter ist, dass vielen Nutzern die Anschaffung neuer Hardware zusätzlich zu den neu anfallenden Kosten zu aufwendig ist.


Weitere Information unter anderem zu den Empfangsgebieten unter   www.dvb-t2hd.de 
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