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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

AOK-Nachwuchs schaut über Tellerrand

01.08.2015

Oldenburg Auch die AOK Regionaleinheit Oldenburg – mit Oldenburg und Delmenhorst sowie den Landkreisen Oldenburg, Ammerland und Wesermarsch – bewirbt sich um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ . Dabei geht es darum, dass der Nachwuchs über den Tellerrand schaut und persönliche Erfahrungen mit der Situation von Kranken und Pflegebedürftigen macht.

Bei der Krankenkasse habe man zwangsläufig tagtäglich mit Krankheit und Pflege zu tun, erläutern AOK-Regionaldirektor Jan-Gerd Indorf und Ausbildungsleiterin Gudrun Stolle. „Dies geschieht jedoch meist hinter dem Schreibtisch.“ Doch wie die Situation für kranke und alte Menschen im wirklichen Leben sei, das könnten die Auszubildenden der AOK Oldenburg hautnah erfahren. „Mit Besuchen in Krankenhäusern und anderen gesundheitsbezogenen Einrichtungen möchten wir unseren Auszubildenden neben dem vielen theoretischen Wissen auch einen Einblick in die praktischen Abläufe und Tätigkeitsfelder vermitteln – Empathie inbegriffen“, sagt Gudrun Stolle.

Die angehenden Sozialversicherungsfachangestellten und Kaufleute im Gesundheitswesen seien begeistert dabei. Elf von ihnen hätten in diesem Jahr ein Krankenhaus und ein Sanitätshaus in Delmenhorst besucht und dabei sehr wertvolle Erfahrungen machen können.

Für Azubi Michael Berkle war das Highlight, eine Operation miterleben zu dürfen. In OP-Kleidung verfolgten er und die anderen Auszubildenden gleich drei Eingriffe an Patienten. Total begeistert war auch Daniel Vogts, auch wenn er zunächst erst einmal ein mulmiges Gefühl hatte. Und Simone Noczynski lobt die Hygiene im OP-Saal.

Der achtstündige Aktionstag im St. Josef-Stift in Delmenhorst – begleitet von der Klinischen Direktorin Heike Büssing – hatte noch eine Menge mehr zu bieten. So gab es Einblicke in die einzelnen Abteilungen und die Abrechnungssysteme für Krankenkassen sowie eine Hygieneschulung und einen Überblick über Hilfsmittel wie Einlagen, Bandagen und Prothesen. Mit Schwämmen unter den Füßen, Gewichten an den Knöcheln, auf Krücken oder am Rollator konnten die Auszubildenden außerdem erleben, was es heißt, behindert, krank oder alt zu sein.

Über den Tellerrand schauten die AOK-Azubis außerdem bei einem Zahnarzt, dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), im Hospiz, einer Suchtklinik und einer Kureinrichtung. Weitere Besuche dieser Art würden vorbereitet, so Gudrun Stolle.

„Die AOK legt schon seit Jahren sehr viel Wert auf eine innovative Ausbildung“, betont Regionaldirektor Indorf. Die jungen Leute könnten so ihre Stärken entfalten, ihr Talent ausleben und ihre Karriere vorantreiben.

Indorf verweist auch auf viele weitere Aktivitäten der Azubis, wie z.B. die Vorbereitung und Durchführung von Marketing-Aktionen, das Auswahlverfahren für neue Auszubildende oder die Begleitung beim „Zukunftstag“.

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