APEN/AUGUSTFEHN - Angeboten werden soll eine Nachmittags- und eine Ferienbetreuung. Details werden noch besprochen. Das Thema wird abschließend im Rat behandelt.
von kerstin schumann
APEN/AUGUSTFEHN - Auf einhellige Zustimmung stieß im Jugendausschuss des Aper Gemeinderats der neueste Plan der „Aper Zwerge“, dem Verein der Tagesmütter und -väter. Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für die Einrichtung einer Nachmittags- und Ferienbetreuung für Grundschüler. Der Startschuss könnte, wenn alles gut geht, schon im März fallen.Wie sich bei einer Meinungsumfrage unter Eltern herausgestellt hatte, besteht durchaus Bedarf für solch ein neues Angebot. Ein entsprechendes Konzept hatte der Verein daraufhin in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten Gudrun Stakelbeck-Bruns ausgearbeitet.
„Alle vier Schulleiter unterstützen unseren Plan. Aber wir wollen mit dem Angebot zunächst in der Grundschule Augustfehn I beginnen. Schulbusse, die ohnehin fahren, bringen Kinder aus allen anderen Schulen nach dem Unterricht dorthin“, erläuterte Vereinsvorsitzende Stefanie Helmers die Pläne. Die Rückfahrt sollten die Eltern dann in eigener Regie organisieren. Ein örtliches Taxiunternehmen habe signalisiert, Sonderkonditionen anbieten zu können.
Wie Helmers unterstrich, würden die Kinder die ganze Zeit über von qualifizierten Tagesmüttern und -vätern betreut. Das Programm beginne mit einem gemeinsamen Mittagessen, das von einem Catering-Service geliefert werde und auch auf spezielle Wünsche eingehe. Wenn alle Hausaufgaben erledigt seien, stünden Spiele und Unternehmungen auf dem Programm.
In den Ferien könnten die Eltern zwischen einer Ganztagsbetreuung ab 7.30 Uhr und einer Nachmittagsbetreuung ab etwa 13 Uhr wählen.
Über die Kosten und die Finanzierung des Angebots hat sich der Verein ebenfalls Gedanken gemacht. Dem Verein wurde im Gemeindehaushalt 2007 ein Zuschuss in Höhe von 2200 Euro in Aussicht gestellt.„Wir wollen einen Euro pro Stunde und Kind berechnen, damit sich Eltern die Betreuung auch leisten können“, betonte Helmers. Problematisch sei hingegen die Finanzierung des Mittagessens, das zurzeit mit drei Euro veranschlagt werde. „Wir hoffen auf weitere Zuschüsse, um das Essen – zumindest für geringer Verdienende – günstiger anbieten zu können“, kündigte Helmers an.
Der Fachausschuss begrüßte grundsätzlich das Konzept der „Aper Zwerge“; Details sollen noch geklärt werden. Das Thema wird bei der nächsten Gemeinderatssitzung voraussichtlich abschließend behandelt.
