APEN - In ein großes „Kaufhaus“ hatten sich am vergangenen Sonntag die Aula, Flure und Pausenhalle der Grundschule Apen verwandelt. Stände, an denen Kleidung auf Bügeln hing, Hosen, Pullover, T-Shirts und mehr auf Tischen sowie Schuhe, Stiefel und andere Produkte auf dem Fußboden: Jeder Platz war bestens ausgenutzt, um die Waren ansprechend zu präsentieren.

Zum ersten Mal hatte Anne Wessels, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Apen, einen Flohmarkt „Frauensache(n) – Alles für die Frau“ organisiert. „Die Resonanz war super. 65 Plätze habe ich vergeben. Es hatten sich noch viele Frauen gemeldet, aber mehr konnten wir nicht unterbringen“, betonte Anne Wessels, die die Stände nach Eingang der Anmeldung vergeben hatte.

Etwa die Hälfte der Verkäuferinnen kam aus der Gemeinde Apen, die übrigen aus Ostfriesland, Barßel, Westerstede, Edewecht, ja sogar aus Oldenburg. Für die Anprobe standen drei Klassenzimmer zur Verfügung und auch einen Standspiegel als Leihgabe einer Aper Möbelfirma gab es.

Recht rege wechselten die verschiedenen Kleidungsstücke ihre Besitzerinnen, teilweise waren die Stände dicht umlagert. Die befragten Verkäuferinnen waren allesamt sehr zufrieden mit ihrem „Geschäft“ und auch die Käuferinnen waren glücklich und zufrieden über die getätigten Schnäppchen. „Tolle Sachen, modische Ware, schicke Jacken, fesche Jeans“, strahlten die Frauen. Auch Bücher, Schmuck, Tupperware in großer Menge, Taschen, sowie verschiedene Gebrauchsgegenstände aus dem Haushalt bis hin zum Entsafter wechselten von der einen Seite zur anderen.

Als Standgebühr hatten die ersten 30 Frauen einen Kuchen zu entrichten, die restlichen jeweils fünf Euro zu zahlen: „65 Kuchen wäre eindeutig zu viel gewesen“, so Anne Wessels. Doch aufgrund der starken Besuchs ging dann am späteren Nachmittag das Kuchenangebot bereits zur Neige. Der Erlös aus der Cafeteria fließt an den Förderkreis der Grundschule Apen.


„Ob es eine Wiederholung geben wird, werden Gespräche mit den Verkäuferinnen zeigen“, ließ Anne Wessels derzeit noch offen.