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Fremdenverkehr Urlaubszeit in Apen endet nicht mit Ferien

Ascan Dieffenbach

APEN - Brennende Sonne und Temperaturen weit über 30 Grad: Dieser Sommer hat zwischenzeitlich Wetterbedingungen geboten, die so manche Senioren ungern während ihrer Urlaubstage erleben wollen. Doch gerade diese Touristen sind eine wichtige Zielgruppe des Verkehrsverein Apen.

Dennoch: Die knackige Hitze hatte kaum Einfluss auf den Fremdenverkehr in Apen. Das erklärt zumindest Hans-Jürgen Lichter, langjähriger Beschäftigter beim Verkehrsverein. Weder besonders Hitzeempfindliche noch Sonnenliebhaber haben sich von den Wetterbedingungen beeinflussen lassen.

Herbst ideal für Senioren

Eine Zurückhaltung unter den Gästen hat Lichter vielmehr während der Saisonvorbereitung erlebt. „Ich denke, dass dies mit den wirtschaftlichen Bedingungen zusammenhing“, sagt Lichter. Dennoch wurde es für den Fremdenverkehr ein Sommer wie jeder andere. „Im Zuge der Rhodo haben wir wieder den Normalzustand erreicht“, sagt Lichter, der bereits seit rund elf Jahren beim Verkehrsverein aktiv ist.

Mit Ende der Ferienzeit endet allerdings in Apen noch lange nicht die Urlaubszeit. „Was ältere Gäste betrifft, läuft die Saison noch“, sagt er. „Sie bevorzugen die Zeit außerhalb der Ferien.“ Und außerdem komme ja auch noch der Herbst. „Während dieser Zeit ist es bei schönem Wetter ideal für Senioren. Die Tage sind kürzer und das bevorzugen ältere Urlauber, die gerne kürzere Ausflüge machen“, fasst der Fremdenverkehrsvereins-Vertreter zusammen.

Er ist optimistisch, dass nach Saisonabschluss auf ein erfolgreiches Jahr mit möglicherweise gestiegenen Besucherzahlen zurückgeblickt werden kann.


Viele Radtouristen

Besonders gut kommt das Ausflugs-Angebot der Apen-Touristik an. Ob auf die Inseln Borkum oder Helgoland, ob Deichwanderung oder mit dem „Public Express“ nach Groningen: „Die Angebote sind bei unseren Urlaubern sehr beliebt“, sagt Verkehrsvereins-Mitarbeiterin Anne Wessels.

Die Vorteile eines Apen-Urlaubs liegen für Hans-Jürgen Lichter auf der Hand: „Apen ist ländlich und viele Gäste bevorzugen es, bei uns Ruhe zu finden.“ Der Ort befinde sich außerdem reizvoll am Übergang von der Park- zur Fehnlandschaft.

Dass sogar die Fehnroute durch Augustfehn führt, bringe zwar tagsüber viele Fahrrad-Gäste, die ihre Pause dort verbringen wollen, mehr Übernachtungen gebe es aber dadurch nicht. „Wir liegen nicht auf einem typischen Übernachtungsschnittpunkt der Route“, sagt Jürgen Lichter. Dennoch sei es typisch für Aper Touristen, die nach Lichters Angaben vorwiegend aus dem Ruhrgebiet und dessen Umgebung kommen, den Urlaub auf dem Rad zu verbringen.

Aber auch geangelt werde gerne während der Urlaubstage. Und viele Angler lassen sich ja bekanntlich von keinem Wetter abschrecken.

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