APEN - „Zum einen wollen wir die reibungslose Entwässerung insbesondere auch für die Wohn- und Gewerbegebiete gewährleisten, zum anderen die Unterhaltung und Wartung der Rohrsysteme auch künftig sicher stellen“, beschreibt Bernd Mainusch, stellvertretender Geschäftsführer der Ammerländer Wasseracht, das Ziel von Bauarbeiten in der Gemeinde Apen. Ein Problempunkt war, dass beim Ortseingang an der Kreuzungsstelle mit der Landesstraße 821 in Apen bislang Betonrohrleitungen vom Aper Hauptpunktgraben (der das Baugebiet Aper Esch entwässert) zum Schöpfwerk Apen-Nord über das Gelände der Firma Bruns führten – doch streckenweise eben auch unter Gebäuden entlang. Somit wurde eine problemlose Wartung oder ein Eingreifen im eventuellen Schadensfall erschwert.
Nach den Plänen der Wasseracht wird an der Landesstraße 821 der bestehende Graben erweitert. Eine Rohrleitung führt unter der Straße hindurch und wird angebunden auch an einen neuen Graben, der um das Firmengelände herum angelegt wird. Auch die Gemeinde Apen beteiligt sich an den Baumaßnahmen.
Dazu gehört auch ein Vorhaben in Hengstforde. Im Umfeld des Regenwasserrückhaltebeckens gibt es ebenfalls eine ähnliche Situation mit sehr alten Leitungen. Wie stellvertretender Geschäftsführer Bernd Mainusch mitteilt, führte ein Entwässerungsgraben unter der Landesstraße hindurch zum Gelände der Firma Brumund. Im Zuge der Arbeiten werde die Wasseracht so auch im Umfeld des ehemaligen Ägyptenweges unter anderem mit einem Graben ein neues offenes Gewässer schaffen. Somit werde die Gesamtsituation im Zusammenspiel mit dem Rückhaltebecken, dem Schöpfwerk Hengstforde-Nord und den neuen Rohrleitungen beziehungsweise Gräben beordnet. Die Auftragssumme für beide Maßnahmen beläuft sich nach Auskunft von Bernd Mainusch auf circa 93 000 Euro.
