Apen - Zu einem Informationstermin am Jadebusen trafen sich Apens Erste Gemeinderätin Helma Schubert und Bürgermeister Matthias Huber mit dem Geschäftsführer des Tiefwasser-Hafens Andreas Bullwinkel in den Räumen des Jade-Weserports.

Mit dem Bau der Küstenautobahn A20 werde der einzige Tiefwasserhafen Deutschlands noch besser an das mittlere Weser-Ems-Gebiet und weiter an das Ruhrgebiet in NRW angebunden. Gewerbe- und Industrieflächen werden dadurch auch im westlichen Ammerland begehrter.

Die Anschlussstelle Apen/Remels an der Autobahn 28 soll dann eine der nächsten Anschlussstellen am neuen Autobahndreieck A20/A28 bei Westerstede werden. „Für Gewerbebetriebe in unserer Gemeinde wird die logistische Anbindung aus Übersee dann noch besser. Es steht daher dann auch außer Frage, dass der Tiefwasser-Hafen einen Standortvorteil für Gemeinden unserer Region wird“, meint Apens Bürgermeister Matthias Huber. Den Vertretern der Gemeinde sei bewusst, dass man aktuell aus dieser Tatsache noch keine großen Entwicklungen ziehen kann. Allerdings solle man perspektivisch in die Zukunft blicken. Andreas Bullwinkel kündigte an, auch im Aper Business-Netzwerk den Hafen und die Ziele der Gesellschaft vorstellen zu wollen. Dieses Angebot nahmen die Aper Rathausvertreter gerne an. Auch die logistischen Möglichkeit des Hafens für Unternehmen in der Region wollen die Gesprächspartner in weitere Gesprächen in die Umgebung tragen.