Klein Henstedt - Die spannende Vielfalt des Apfels gibt es auf dem BUND-Hof Wendbüdel in Klein Henstedt während des alljährlichen Apfeltages zu entdecken. Am Sonnabend, 17. Oktober, öffnet der Landschaftspflegehof von 14 bis 17 Uhr seine Pforten. Tradition hat der Aufruf an Besucher, unbenannte Apfel- und Birnenschätzchen aus dem Hausgarten zur Bestimmung durch Apfelkenner Henning Grewe mitzubringen.
Der BUND-Hof Wendbüdel präsentiert bei dieser Gelegenheit außerdem zwei Projekte, die auf dem Betriebsgelände etabliert wurden. Anschaulich wird das Thema Wildbienen angegangen – was sind Wildbienen für Tiere, wieso sind sie schützenswert und was kann jeder einzelne konkret zu ihrem Schutz tun?
Weiterhin interessant, insbesondere für den Hausgarten, dürfte die Besichtigung der Gemüsebeete sein, die unterschiedliche Bodensubstrate miteinander vergleichen. Wer schon an den Vorbesprechungen zu diesem Projekt teilgenommen hat, wird sicher neugierig sein, wie die schwarze Erde, genannt „Terra Preta“, im ersten Kulturjahr abgeschnitten hat.
Und ein Apfeltag wäre nur ein halber Apfeltag ohne Apfelkuchen und Apfelsaft. Auch in diesem Jahr wird der Hof vom BUND-Waldkindergarten aus Harpstedt beim Backen im Lehmofen und Entsaften unterstützt. Die Wahl, einen Hamburger vom Wendbüdler Weidemastrind zu essen oder gleich bei Kaffee und Kuchen zu entspannen, liegt dann ganz beim Besucher.
