Oldenburg - Familie Woltemade saß am Montagmorgen am Artillerieweg 40 am Frühstückstisch, das Rattern der Kettensägen hatte sie schon geraume Zeit vernommen, doch als ein Baum auf ihrem Grundstück fiel, war Hans-Wolfgang Woltemade alarmiert. Ein von der Deutschen Bahn beauftragter Trupp von Arbeitern hatte auf dem Grundstück direkt am Bahnübergang unbefugt Bäume gefällt. „Es war hier ein Versehen der Arbeiter“, räumt Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis den Fehler ein.
Ansonsten habe die Deutsche Bahn Flächen entlang der Gleise in eine Rückschnitts- und eine Stabilisierungszone eingeteilt. In beiden Zonen setze die DB zur Kontrolle der Vegetation keine Chemikalien ein, sondern schneide sicherheitsgefährdende Pflanzen und Bäume mechanisch zurück. Mindestens einmal pro Jahr in der Rückschnittszone, in der Stabilisierungszone immer dann, wenn der Wuchs den Verkehr bedrohe. Entschieden werde das bei regelmäßigen Prüfgängen, die mindestens einmal jährlich gemacht werden.
