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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Tarife: Arbeitgeber gegen Mindestlohn

01.11.2011

BERLIN Lob und Kritik für die Kehrtwende der CDU-Spitze beim Mindestlohn: Gewerkschaften und Opposition signalisieren Unterstützung für die geplante Lohnuntergrenze, Widerstand kommt von den Arbeitgebern und vom Wirtschaftsflügel der Partei. So nannte etwa Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt die Pläne schwer nachvollziehbar. Ein Mindestlohn in dieser Höhe könne eine „erhebliche Zahl von Arbeitsplätzen“ vernichten.

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Die Kanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel zeigt sich dagegen offen für einen flächendeckenden Mindestlohn. Nach langer Ablehnung peilt die CDU branchenübergreifende Mindestlöhne an, die von einer Kommission aus Gewerkschaften und Arbeitgebern festgelegt werden sollen. Das sieht ein von Merkel unterstützter Antrag für den Parteitag in Leipzig in zwei Wochen vor. Die Untergrenze soll sich am Tarifniveau der Zeitarbeit orientieren. Dort liegt der Mindestlohn bei 6,89 Euro im Ostdeutschland und bei 7,79 Euro im Westen.

Dem Argument der Arbeitsplatzgefährdung widerspricht eine bislang unveröffentlichte Studie, deren Ergebnisse der Agentur dpa vorliegen. Im Auftrag des Arbeitsministeriums hatten Forscher acht Branchen untersucht, in denen Mindestlöhne gezahlt werden. Dort gab es dadurch keine nennenswerten Auswirkungen auf die Beschäftigtenzahlen.

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