Die Ganderkeseer Haltepunkte für die geplante Ortsbereisung
In Hohenböken sollen den Teilnehmern der Sielingsee, die Reitanlage, der Dorfplatz mit seinem Pavillon, die noch unbefestigte Schotterstraße am Hohenbökener Weg, das Gut Hohenböken, das Landcafé Loewenstein, der Waldgasthof Hasbruch sowie die alte Stellmacherei zeigen.
In Grüppenbühren stehen zunächst die Kreuzungen von Kreis- und Bundesstraßen auf dem Plan. Es soll entschieden werden, ob dort Entschärfungen möglich sind. Außerdem soll der Park&Ride-Parkplatz besichtigt werden, wie auch der mögliche Standort eines Gewerbegebietes. Die Besichtigung des Denkmals, des Alfes-Hauses, der Friedenseiche und des Dorfplatzes – auf ihm soll ein Pavillon entstehen – schließen die Bereisung ab.
Darüber hinaus stehen Stopps in Vielstedt, Nordenholz und Nordenholzermoor auf dem Programm.
Die zweite Arbeitskreissitzung war geprägt durch lange Vorträge. Dazu wurden Vorsitzende gewählt und die Ortsbereisung geplant.
Von Kristian Klooss
HUDE/GANDERKESEE - Für die Repräsentanten der fünf Arbeitskreise, die sich mit dem Thema „Verbunddorferneuerung Hasbruch“ beschäftigen, sollte das zweite Treffen am Dienstag im Vielstedter Bauernhaus ein langes werden. Dies war der Tagesordnung geschuldet, auf der unter anderem die Wahl der Arbeitskreisvorsitzenden, die Vorbereitung der Ortsbegehung, die Erläuterungen der Planungsrahmenbedingungen und die Leitbildentwicklung für das Projekt standen.Den Arbeitskreisen werden künftig Hans-Joachim Wallenhorst (Hohenböken) und Gerold Rüdebusch (Nordenholz) vorsitzen. Zu ihren jeweiligen Stellvertretern wurden Marlies Rodiek (Grüppenbühren) und Arno Rodiek (Vielstedt) gewählt.
Schwieriger war hingegen die Frage zu beantworten, wann, wie und wo die geplante Ortsbereisung stattfinden soll. Gemeinsam einigten sich die fünfzehn Delegierten schließlich auf den 14. März. An diesem Tag wird ab 14 Uhr vom Vielstedter Bauernhaus aus ein Bus die Arbeitskreismitglieder zu den Brennpunkten der fünf Bauerschaften fahren.
Landschaftsplanerin Birte Kittelmann informierte über die Planungsrahmenbedingungen, die unter anderem das Raumordnungsprogramm, den Landschafts- und Landschaftsrahmenplan und mehrere Schutzgebiete betreffen. Über die Flächennutzungs- und Bebauungspläne in den beiden Gemeinden referierte Werner Steiner. Bedenken gebe es diesbezüglich keine. „Das hält sich alles im Rahmen“, so er NWP-Geschäftsführer.
Etwas kürzer fiel zu später Stunde die Erläuterung von Torsten Hackfeld (NWP) zum Thema „Leitbildentwicklung“ aus. Was sind die Stärken und Schwächen, wo liegen die Potenziale? Und wohin soll die Dorfentwicklung führen?, lauteten die Fragen, die Hackfeld den Vertretern stellte. „Ich möchte Sie bitten, als Hausaufgabe darüber nachzudenken“, gab er den Anwesenden mit auf den Weg.
Zum Nachdenken haben die Delegierten noch ein wenig Zeit. Der nächste Arbeitskreis findet erst nach der geplanten Ortsbegehung statt, am 17. April statt in der Gaststätte Sievers.
