Berlin - Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt nach Einschätzung von Experten weiter tiefgreifend verändern. „Viele Unternehmen und mächtige Wirtschaftszweige werden verschwinden“, sagte Klaus Zimmermann, Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit IZA in Berlin. Zugleich würden aber auch ständig neue Tätigkeitsfelder, Firmen und ganze Branchen neu entstehen. Die „Digitale Revolution“ sorge nicht für weniger, sondern nur für andere Arbeit.
Die Risiken würden sich künftig immer mehr von den Unternehmen zu den Arbeitnehmern verlagern. „Arbeitnehmer werden zu Unternehmern in Unternehmen – zu „Arbeitnehmerselbständigen““, schätzt Zimmermann. Das werde für die sozialen Sicherungssysteme neue Herausforderungen ergeben.
