ASCHENSTEDT - Vor 25 Jahren wurde in Schachtschneiders Pflanzenhof das erste Fest gefeiert. Viele Aktivitäten standen auf der Agenda.
von Stefan Idel
ASCHENSTEDT - „Wer hätte gedacht, dass aus einer Schnapsidee einmal ein Verein mit Tradition wird?“ Treffendere Worte hätte Edith Cording, Vorsitzende und Gründungsmitglied der Aschenstedter Dorfgemeinschaft, bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen des Vereins kaum wählen können. Denn Nachbarschaftspflege und gemeinsame Aktivitäten gehören für die Aschenstedter einfach zusammen. Fröhlich feierten daher viele Ballgäste am Sonnabend in der Scheune hinter dem Grillplatz am ehemaligen Bahnhof Jubiläum.In ihrer mit Anekdoten gespickten Rede erinnerte Cording an die Entstehungsgeschichte der Dorfgemeinschaft. Während eines Geburtstagstreffens bei Otto Garms hatte Fidi Pageler im Jahr 1980 vorgeschlagen, doch einmal ein Dorffest zu veranstalten. Die Skatrundemit Pageler, Klaus Meyer, Willi Logemann und Holdreich Schachtschneider griff die Idee auf; am 20. Juni 1981 wurde in Schachtschneiders Pflanzenhalle das erste Dorffest gefeiert. „Niemand ahnte, dass daraus einmal ein Verein würde“, sagte Cording. Zugleich berichtete sie von Fahrten nach Eutin, zum Bückeburger Schloss oder an die Mosel. „Und wisst Ihr noch, wie bei einer Kohlfahrt in Brettorf kein Kellner kam?“, erinnerte Cording.
Ihre Vorstandskollegen bedankten sich bei der Vorsitzenden mit einem Präsent. „Sie ist immer mit Optimismus, Elan und Durchsetzungsvermögen dabei“, betonte Schriftführerin Susanne Schachtschneider. In die Schar der Gratulanten reihten sich Gerti Essing und Harri Brendler ein. Sie überreichten ein Grillbesteck sowie ein Paar Handschuhe zum Schutz gegen die Hitze. „Grillen ist doch Eure Hauptveranstaltung“, bemerkte Brendler. Bürgermeister Heino Pauka hatte seine Dankesworte an die Dorfgemeinschaft Aschenstedt schriftlich übermittelt, weil er zeitgleich bei einer Veranstaltung des Hegerings Dötlingen war. Er werde auch künftig ein offenes Ohr für die Anliegen der Aschenstedter haben, sicherte Pauka den Vereinsmitgliedern zu.
