ASCHENSTEDT - Auch als Kindergarten muss man mit der Zeit gehen. Das dachten sich Ursula Skerka-Wach und Susanne Kleemann, Erzieherinnen des Kindergartens Aschenstedt Eltern- und Kinderinitiative e.V., schon seit geraumer Zeit. „Wir hatten schon länger gedacht, dass wir uns irgendwie vorstellen müssen, auch um junge Eltern, die neu in die Gemeinde ziehen, anzusprechen“, erklärt Ursula Skerka-Wach, Leiterin der Einrichtung. Zunächst wurde noch gezögert, die Frage, ob eine kleine Einrichtung mit nur 18 Plätzen wirklich einen eigenen Internetauftritt braucht, stand im Raum.

Im vergangenen Jahr wurde die vage Idee dann aber mit Hilfe von Malte Wach, dem Sohn der Leiterin, in die Tat umgesetzt. Im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit im Studium des Kommunikations- und Medienmanagements befasste sich Malte Wach mit dem Thema professionelle Öffentlichkeitsarbeit in Kindertageseinrichtungen und entwickelte Vorschläge für einen Internetauftritt, ein neues Logo und einen neuen Flyer.

„Vorher hatten wir ganz verschiedene Flyer und Anmeldebögen. Immer wenn jemand eine neue Idee für ein Logo oder die Gestaltung des Anmeldebogens hatte, hat sich etwas verändert“, erinnert sich Ursula Skerka-Wach. „Diese kreative Gestaltung hatte zwar auch was, aber für offizielle Geschichten wollten wir dann doch einen einheitlichen Auftritt haben.“

Drei Monate bastelten Mutter und Sohn gemeinsam an der Gestaltung des neuen Logos. Pünktlich zum Start des Kindergartenjahres im vergangenen August war das Projekt „Neugestaltung“ dann abgeschlossen. Seitdem prangt das Logo des Kindergartens in Blau- und Pinktönen auf der Internetseite, den Briefköpfen, Anmeldeformularen und Flyern. Alles ist klar und übersichtlich strukturiert, auch der Anmeldebogen ist mit ein paar Klicks online verfügbar. Und das brachte schon einen Erfolg. Die Erzieherin geht davon aus, dass das in Zukunft noch öfter der Fall sein werde. Daher muss der Auftritt auch weiterhin gepflegt werden. Zur Zeit kümmert sich darum noch Malte Wach, in Zukunft soll diese Aufgabe aber in die Hände der Eltern in der Initiative gelegt werden. Für Malte Wach hat sich das Engagement für den Kindergarten übrigens auch gelohnt. Seine Bachelor-Arbeit wurde mit „sehr gut“ bewertet.