ASCHENSTEDT - Zur Baustelle am Brettorfer Kirchweg hat die Dötlinger SPD-Ratsfraktion den SPD-Landtagsabgeordneten Axel Brammer geholt. In einem ersten Abschnitt ist auf knapp 500 Metern Länge parallel zum Bahndamm eine neue Straße zum Übergang am Gemeindeweg von Birkenbusch entstanden, Dieser Bahnübergang soll dann mit Halbschranken und Lichtzeichen gesichert werden, so dass aus zwei unbeschrankten Übergängen ein gesicherter wird. Doch der Besuch Brammers war den Dötlingern noch aus einem anderen Grund wichtig: Sie baten den Politiker, sich in Hannover für die Reaktivierung des Bahnhofs in Aschenstedt einzusetzen.
Harri Brendler betonte, dass die Gemeinde Dötlingen den gefährlichsten Bahnübergang in Aschenstedt schließe und damit die Sicherheit an der Strecke erheblich erhöhe.
Brammer berichtete, dass die Nordwestbahn auf der Strecke Osnabrück-Oldenburg eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h fahre, während auf der Wildeshauser Strecke die Höchstgeschwindigkeit nur 80 km/h betrage. Zusätzlich müsse wegen ungesicherter Bahnübergänge die Geschwindigkeit oft gesenkt werden.
Rudi Zingler erwiderte: „Wenn durch die Sicherheitsbemühungen der Gemeinde Dötlingen zusätzlich eine Langsamfahrstelle entfällt, wird doch schon mindestens ein Teil der Zeit für den Halt in Aschenstedt gewonnen.“
Britta Puttkammer ergänzte: „Der Haltepunkt in Aschenstedt würde mit Sicherheit mehr Menschen zum Umsteigen auf die Bahn verleiten. Mehr Fahrgäste bedeuten höheren Fahrkartenverkauf.“ Brammer versprach, das Anliegen mit Landtagskollegin Renate Geuter bei der Landesnahverkehrsgesellschaft mit Nachdruck zu vertreten und ebenfalls die Bemühungen aus Immer vorzutragen. Ute Ziemann unterstrich: „Die Einrichtung des Bahnhofs Aschenstedt verursacht keine hohen Kosten wie in anderen Orten. Wir dürfen keinesfalls nachlassen oder resignieren, denn: Steter Tropfen höhlt den Stein.“
