ASCHENSTEDT/WILDESHAUSEN - ASCHENSTEDT/WILDESHAUSEN - Fast drei Monate ist es her, dass ein Windmühlenflügel im Landkreis Oldenburg für Schlagzeilen sorgte. Am 1. November 2006 war in Aschenstedt die etwa zehn Meter lange Spitze eines Rotorblattes vom Sturm abgerissen und etwa 200 Meter durch die Luft gewirbelt worden, ehe sie auf einem Acker landete. Glücklicherweise war damals niemand zu Schaden gekommen. Die Frage der Sicherheit bewegte jedoch die Öffentlichkeit. Das Kreisbauamt als Aufsichtsbehörde ordnete eine sorgfältige Untersuchung des Vorfalls an.
Gestern montierten Mitarbeiter des Herstellers Vestas einen Ersatzflügel an die havarierte Anlage. Bevor sich das Windrad am Brennereiweg wieder drehen darf, muss aber eine genaue Untersuchung durch die Gutachterfirma Windtest die uneingeschränkte Sicherheit bestätigen. Auf die endgültigen Ergebnisse der Überprüfung des Vorfalls vom 1. November wartet der Landkreis immer noch, Zwischenberichte lassen nach Mitteilung von Bauamtsleiter Dieter Vogel aber den Schluss zu, dass „alles in Ordnung ist“. Auch die vorsorglich angeordnete Untersuchung aller übrigen Anlagen der beiden Windparks in der Gemeinde Dötlingen habe keine Hinweise auf Sicherheitsmängel ergeben, so Vogel. „Aber erst wenn wirklich alle Bedenken ausgeräumt sind, darf sich das Windrad wieder drehen“, sagt Vogel.
