ASCHHAUSEN - Ein beeindruckendes landwirtschaftliches Naturerlebnis hatten viele Besucher an diesem Wochenende in Aschhausen: Auf einer etwa 3000 Quadratmeter großen Fläche an der Oldenburger Straße hatten die Geschwister Janette, Jennifer, Jens, Jessica und Jörn Ahlers mit Freunden ein Labyrinth in Maiskulturen angelegt. Der Maisacker wurde für die vielen Besucher bei bestem Sommerwetter zum Erlebnis.
Rund 1000 Gäste hätten sich an diesem Wochenende an dem „ökologisch voll abbaubaren Outdoor-Freizeitspaß“ im Maisfeld erfreut, so die Veranstalter. Bereits vor zwei Jahren hatten die Geschwister einen Maisirrgarten gestaltet.
In diesem Jahr sei die Fläche noch erweitert worden, stellt dazu Jens Ahlers fest. Neu sei auch ein Biergarten im Inneren des Labyrinths. Die Wegstrecke im Maisfeld sei etwa zwei Kilometer lang. Der Irrgarten könne in etwa 30 Minuten durchlaufen werden. Gäste hätten aber auch schon anderthalb Stunden dort verbracht. Mitorganisator Jens, das bestätigen seine Geschwister, sei der einzige, der sich ohne Hilfe im Irrgarten zurechtfinde.
Orientierungshilfen suchten viele Gäste darin, eine Luftaufnahme des Maisfeldes mit dem Fotohandy aufzunehmen, um so einen Anhalt über den jeweiligen Standort zu haben. Doch das klappte nur bedingt. Die zehnjährige Ricarda aus Süddorf, die mit ihrer Mutter das Abenteuer im Mais suchte, gab zu, etwa sieben- bis zehnmal in einer Sackgasse gelandet zu sein. Ansonsten fand sie das Laufen im Maisfeld aber super. Ein Erwachsener hatte sich auf seinen Hörsinn verlassen. Als er jedoch zum dritten Mal wieder im Biergarten landete, schloss er sich einer Gruppe an, um das Feld endlich verlassen zu können.
Mit der Vorbereitung haben die fünf Geschwister bereits im Januar begonnen. Damals wurde auf Millimeterpapier der Plan gefertigt. In dem Maisfeld wurden dann im Mai und Juni die Wege „gesenst“. Auch am kommenden Wochenende ist das Maisvergnügen mit Menschenkicker und Kuhbingo zu erleben.
