„CDU befürchtet massive Standortschwächung“, NWZ-Bericht vom 27. Oktober, und „Fidschi muss ganze Dörfer verlegen“, NWZ-Bericht vom 30. Oktober.

Die Ausmaße der Schäden des Klimawandels machen sich allmählich nicht nur in entfernten Breitengraden der Erde bemerkbar, sondern auch bei uns nehmen die Schäden zu. Die ersten Herbststürme zeigten uns, wie machtlos wir doch sind, wenn die Natur uns unsere Grenzen aufzeigt. Dies war erst der Anfang, umgestürzte Bäume, die den Straßen- und Bahnverkehr lahmlegen, Sturmfluten, die Sandstrände verschwinden lassen, zum Glück sind nur wenige Tote zu beklagen.

Der Schaden, den die ersten Herbststürme anrichteten, geht in die Millionen, für die Versicherungen bedeutet es hohe Schadenszahlungen an Versicherte. Dies wird auch Folgen für Versicherungsnehmer haben, die Beiträge werden steigen, viele werden sich Hausrat und Gebäudeversicherungen nicht mehr leisten können, sie verlieren im Schadensfall all ihr Hab und Gut.

Unsere Politiker erlassen Gesetze in denen der Bürger in die Pflicht genommen wird, Energie einzusparen durch Gebäudeisolierung, stromsparende Haushaltsgeräte zu kaufen. Sie selbst veranlassen, die Asphaltierung von riesigen Grün- und Moorflächen für die A 20, auch lehnen sie Naturschutzgebiete (z. B. an der Weser) ab, diese Schutzzonen, die unsere Luft säubern, den Anstieg der Erdtemperatur mitverhindern, werden einfach lahmgelegt und dies nur, um Gewinn zu machen. Noch könnten wir erreichen, dass unsere nachkommenden Generationen vor großen Katastrophen bewahrt werden, noch könnten wir dem Treiben einiger Politiker und der Industrie Einhalt gebieten. Dazu gehört allerdings auch für uns Bürger (...), auf den Einsatz von Schneekanonen beim Wintersport zu verzichten, Autos mit wenig Schadstoffausstoß zu fahren und so weiter.

Heinrich Kalmer 26939 Ovelgönne