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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Auch die Kirche „kann Computer“ – und wirbt damit

18.09.2014

Vechta Auch im Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta ist Ausbildung ein Thema – nicht nur von Bürokaufleuten, sondern seit 2011 auch in Informationstechnik. In diesen Bereich fällt auch die Bewerbung des Offizialats um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ , die Offizialatssprecher Dr. Peter Heuer schickte. Überschrift: „Kirche kann Computer. Du auch?“

Und darum geht es: Seit dem 1. September hat mit Frank Drees der bereits zweite Auszubildende im IT-Bereich angefangen. Für diese Stellenausschreibung haben zwei „alte Auszubildende“ mit der IT-Stelle und der Personalverwaltung zusammen ein neues Verfahren entwickelt.

„Die Stellenanzeige wurde ausschließlich als QR-Code in hiesigen Tageszeitungen, auf Facebook und der Homepage des Offizialates geschaltet und sprach somit zielgenau nur IT-affine junge Leute an“, schreibt das Offizialat. „Die ungewöhnliche Anzeige unter der Überschrift „Kirche kann Computer. Du auch?“ erzeugte schnell Aufmerksamkeit. 25 Jugendliche bewarben sich innerhalb weniger Tage um den Ausbildungsplatz. Über die Hälfte der Bewerbungen erfolgte online.“

Alt-Auszubildende durften auch mit auswählen und entscheiden. Bei der Auswahl ihres neuen Kollegen bezog die Personalverwaltung erstmals zwei Auszubildende des Offizialates mit ein: Sieben Bewerber wurden zum Gespräch eingeladen. In einer ersten Gesprächsrunde saßen sie mit dem Ausbildungsleiter Stephan Rollié und Florian Klante, dem Leiter der IT-Stelle, zusammen. In einer zweiten Runde trafen sie sich mit den beiden Alt-Auszubildenden, die anschließend mit in die endgültige Auswahl einbezogen wurden. So konnte sichergestellt werden, dass der menschlich und fachlich am besten geeignete Kandidat gefunden wurde.

Fazit: „Die Art der Anzeigenschaltung und der Bewerberauswahl ist innovativ und motivierend für alle, die in den Prozess mit eingebunden wurden. Sie fördert die Identität mit dem Betrieb und das Arbeitsklima. Und das charmante an der Idee: Sie ist ohne großen Aufwand in kleinen und großen Firmen oder Behörden umsetzbar.“

Beim Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta arbeiten 161 Personen, die Leitung liegt beim bischöflichen Offizial und Weihbischof Heinrich Timmerevers und seinem ständigen Vertreter Prälat Peter Kossen. Ausbildungsleiter ist Stephan Rollié. Zurzeit werden fünf junge Leute im bürokaufmännischen und einer im IT-Bereich ausgebildet.

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