Schortens - Höhepunkt in einem Züchterjahr ist stets die Ortsschau. Das gilt auch für den Geflügelzuchtverein Oestringen, der an diesem Wochenende, 28. und 29. November, sein bestes Federvieh, darunter auch etliche Tiere der Vereinsjugend, in der Ausstellungshalle am Huntsteert den kleinen und großen Besuchern präsentiert.
Die offizielle Eröffnung nimmt Bürgermeister Gerhard Böhling an diesem Sonnabend um 14 Uhr vor. Dann werden auch die Pokale und Urkunden an die Vereinsmeister mit den besten Zuchtergebnissen überreicht. Die Ausstellung mit Tombola und Caféteria ist an beiden Tagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Die Geflügelzüchter kümmern sich auch intensiv um ihren Vereinsnachwuchs. Neben 15 ausstellenden Erwachsenen gibt es auch fünf Jugendliche, die ihre schönsten Tiere präsentieren, sagt Vorsitzender Helmut Schröder.
Zu sehen sein werden Rassetauben und Hühner vom Zwerghuhn bis zum großen Hahn. Und Federvieh mit Migrationshintergrund: Aus Russland stammt zum Beispiel das Pawlowskaja, das ein Aussteller mitbringt. Und auch ein schwedisches Blumenhuhn gackert am Huntsteert – außer Konkurrenz.
Gänse gibt es diesmal nicht zu sehen: Die hat der Fuchs „gestohlen“. Und das Gelege hat dem Züchter aus Horsten der Marder weggeholt.
Am Freitag gaben die Preisrichter Theodor Suntken (Esens), Norbert Lager (Quakenbrück) und Johannes Müller (Hinte) ihre fachmännischen Urteile ab und konnten mehrfach die Bestnote „vorzüglich“ vergeben. „Es sind ausgezeichnete Zuchtergebnisse, die wir hier zu sehen bekommen“, sagte Müller.
Nach der Ortsschau stehen für einige Schortenser Züchter noch die Kreisschau am 12./13. Dezember in Oldenburg sowie zwischen den Jahren die ostfriesische Rassetaubenschau in Hesel auf dem Terminkalender.
