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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Auf dem neuesten Stand zur Kasse bitten

09.03.2010

WIEFELSTEDE Die Firma Falke-Kassen liegt ganz unscheinbar in einem Wiefelsteder Wohngebiet. „Wir haben ja keinen Publikumsverkehr“, sagt Rainer Neumann, der das kleine Unternehmen zusammen mit seinem Sohn Sönke Neumann und seiner Frau Monika Neumann betreibt. Früher habe man ein Geschäft an einer prominenteren Stelle gehabt. Aber der Verkauf von Registrierkassen ist nun wirklich nicht auf Laufkundschaft angewiesen. Vielmehr kommen die Anfragen erst einmal per Telefon oder Internet. Mundpropaganda sei die wichtigste Werbung.

Zurzeit ist es aber ruhig. Denn der Verkauf von Kassen ist genauso einer Saison unterworfen, wie das Geschäft der Kundschaft. Hauptsächlich Gastronomen, aber auch Einzelhandel und öffentliche Einrichtungen gehören zur Stammkundschaft.

Kurz vor Ostern kommt das Geschäft in Schwung. „Wenn die Spargelsaison losgeht, dann ist die Nachfrage beispielsweise bei diesen mobilen Verkaufsständen groß“, sagt Sönke Neumann. Auch in die Gastronomie bringt der Frühling neues Leben und damit oft der Wunsch nach Neuerungen.

Der 57-jährige Rainer Neumann, gelernter Maschinenbau-Ingenieur, hat sich Anfang der 90er Jahre aus persönlichen Gründen neu orientiert. Sein Sohn Sönke Neumann (32) hat den Aufbau des Unternehmens von klein auf mit verfolgt. Der gelernte Bauzeichner hat sich autodidaktisch in die Thematik eingearbeitet. Der Verkauf von Registrierkassen ist komplex, erklären die beiden Unternehmer. Je nach Anforderung des Betriebs können verschiedene Software- und Geräte-Komponenten zusammengefügt werden. Dazu müssen sie die Betriebsabläufe ihrer Kunden genau kennen, um angemessen beraten zu können. Auch auf rechtliche Fragen müssen sie eine Antwort haben.

Das Angebot in diesem Bereich hat sich in den vergangenen Jahren sehr verändert, sagt Neumann. Die Technik wird immer ausgefeilter. In Bäckereien sei es möglich über die Kasse auch den Backvorgang zu überwachen. Nach der Auftragslage könnten die Systeme voll automatisch arbeiten. Seit vier bis fünf Jahren seien die Touchdisplays für die Gastronomie erschwinglich geworden.

„Ich habe außerdem drei Jahre lang bei der Firma Olympia Kassensysteme gearbeitet“, erzählt Rainer Neumann. Von dieser Tätigkeit im Vertrieb hat er die Videoüberwachung mitgebracht, um welche die Firma ihr Portfolio erweitert hat. Die Verknüpfung von Kasse und Videoüberwachung sei bei Tankstellen Gang und Gäbe.

Als einziger Anbieter von Kasse aus der Weser-Ems sei das Wiefelsteder Unternehmen ab diesem Freitag bei der Hotellerie- und Gastronomie-Messe Internorga in Hamburg vertreten. Dort wird die Videoüberwachung erstmalig angeboten. „Es besteht die Möglichkeit, die Kassendaten im Videobild einzublenden. So wird dokumentiert, was über den Kassentisch gegangen ist und was in die Kasse eingegeben wurde“, erklärt Rainer Neumann. Auch Küchendisplays, große Bildschirme, die dem Küchenpersonal die Bestellungen anzeigen, können für die Mitarbeiter in Gastronomie eine Arbeitserleichterung sein.

Durch die Internorga versprechen sich Vater und Sohn Impulse für den Umsatz – auch wenn einer Internorga-Studie zufolge die wenigsten Hoteliers angeben, in neue Kassensysteme investieren zu wollen. Für die Zukunft sieht Rainer Neumann dennoch viel Potenzial. In vielen Betrieben gebe es noch Nachholbedarf. „Diese Systeme sparen Zeit. So lassen sich die Personalkosten senken.“

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