Wüsting - In ihren Bemühen, für mehr Sicherheit am Bahnübergang an der Hauptstraße in Wüsting zu sorgen, kommt die Gemeinde Hude nicht voran. Im Gegenteil: Nach einem Gespräch mit der DB Netz AG, bei der die wirtschaftlichste Umgestaltungsvariante erörtert werden sollte, sind neue Hürden aufgetaucht. Dabei geht es um Anforderungen, die die Sicherungstechnik für den Bahnübergang betreffen, erklärte Martina Schneider, Leiterin des Fachbereiches für Gemeindeentwicklung und Umwelt, auf Nachfrage der NWZ . Dies müsse nun mit dem Eisenbahnbundesamt geklärt werden. „Dadurch wird die Zeitschiene nicht besser aussehen“, befürchtet Schneider.

Die Gemeinde plädiert für die Schaffung eines separaten Bahnübergangs für Radfahrer und Fußgänger. Seit Anfang Januar 2012 sollen Leitpfosten am Bahnübergang Fußgänger und Radfahrer vor Fahrzeugen, die beim Abbiegen den Kurvenbereich schneiden, schützen. Die provisorische Abgrenzung wird regelmäßig beschädigt.

Die Gemeinde hat für eine separate Schrankenanlage 200 000 Euro – 50 000 Euro will der Landkreis Oldenburg als Zuschuss gewähren – für das Jahr 2014 eingeplant.