Hude - Schon seit rund 20 Jahren fördert die Naturschutzstiftung des Landkreises Oldenburg die Anlage von Streuobstwiesen. Für die Anpflanzung alter Obstbaumsorten wurden in dieser Zeit schon deutlich mehr als 200 000 Euro ausgegeben, erzählte Bernd Lögering von der Naturschutzstiftung bei einer Pflanzaktion in Hude.
Am Rande einer Weide und am Wegesrand der Straße In den Wiesen sollen nun auch alte Obstbaumsorten bald erste Früchte tragen. Irmgard Oltmanns stellte ihr Grundstück dafür zur Verfügung.
Die jungen Obstbäume, 30 an der Zahl, spendierte die Naturschutzstiftung. Sie wurden von der Baumschule Tönjes geliefert.
„Ich mag die alten Obstsorten“, sagte Irmgard Oltmanns zu den Beweggründen, ihr Grundstück zur Verfügung zu stellen. Und so wachsen dort nun Apfelsorten wie der Stedinger Prinz und der Rote James Greeve heran. Oder auch die Haus-Zwetschge.
Auf Streuobstwiesen ist der Artenreichtum besonders groß. Einige Tausend Tier- und Pflanzenarten sind auf solchen Wiesen keine Seltenheit. Auch die Bienen lieben diese Wiesen, besonders zur Zeit der Apfelblüte.
Wegen ihres großen Nutzens für die Natur, wird die Neuanlage solcher Wiesen so stark gefördert.
Das Einpflanzen übernahmen dabei dieses Mal Mitglieder der Huder SPD. Mit Unterstützung zahlreicher Helfer war die Arbeit schnell getan.
Irmgard Oltmanns, die ein Geschäft für Blumen, Deko und Weine betreibt, hatte die Sozialdemokraten zum Pflanzeinsatz eingeladen, weil sie sich des Baumschutzes in der Gemeinde Hude stärker annehmen wollen, wie SPD-Vorsitzende Jutta Schröder berichtete.
