Christliche Sterbebegleitung verfolgt das Ziel, Menschen auf ihrer letzten Wegstrecke zu begleiten, indem sie ihre Nöte und Ängste aufgreift und Hilfe und Unterstützung anbietet. Das Bildungswerk führte in Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst der Malteser Friesoythe eine Fortbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer durch. Es wurden Menschen angesprochen, die sich näher mit dem Thema „Tod und Sterben“ auseinandersetzen wollen und in der Begleitung Schwerkranker und Sterbender eine sinnvolle Aufgabe sehen. Lehrgangsleiter Christoph Bornewasser und Ulla Lindemann, pädagogische Mitarbeiterin des Bildungswerkes, konnten, zusammen mit Gerda Spieker, die auch als Dozentin tätig war, in einer kleinen Feierstunde Kordula Brunnberg (Bösel), Waltraud Bullermann ( Markhausen), Ute Hoffmeyer (Bösel), Tatjana Lindemann (Thüle), Gerda Machon (Bösel) und Frank Schumacher (Sedelsberg) die KEB-Zertifikate „Fortbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer“ überreichen. In 110 Unterrichtsstunden wurden ihnen die Inhalte Persönliche Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer, religiöse/spirituelle Aspekte in der Sterbebegleitung, Gesprächsführung mit Sterbenden und Angehörigen, Sterbephasen, Information zur Pflege und Krankenbeobachtung, Aspekte praktischer Arbeit in einem Hospiz, mit Besuch vor Ort, Bestattungswesen und rechtliche Fragen vermittelt. Die nächste Fortbildung findet 2013 statt. Nähere Informationen unter Telefon Telefon 04491/940611 oder 04491/93300.
Sehr interessante Einblicke in die flächengrößte Gemeinde des Landkreises Cloppenburg verschaffte die Gästeführerin Roswitha Krause den Besuchern vom Heimatverein Höltinghausen in ihrer Heimatstadt Friesoythe. Der Heimatverein war einer Einladung von Bürgermeister Johann Wimberg anlässlich des Delegiertentages des Heimatbundes für das Oldenburger Münsterland in Friesoythe gefolgt und informierte sich jetzt während seiner Halbtagstour im Sommer über die Nordkreisgemeinde. Bei einer mehrstündigen Rundfahrt lernten die Besucher die Vielfalt der Stadt Friesoythe und der ländlichen Dörfer und Bauerschaften, die teilweise erst seit der Gebietsreform von 1974 zur Stadtgemeinde gehören, kennen. Bei der Rundfahrt innerhalb der Stadt, bei der es auch umfangreiche Informationen zu den Zerstörungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs gab, sowie zum anschließenden Wiederaufbau, wurde klar, warum es im engeren Stadtgebiet kaum ältere Häuser und Bauwerke gibt. Über Mehrenkamp ging es dann zum Küstenkanal und beim interkommunalen Industrie- und Gewerbepark am Küstenkanal (C-Port) vorbei weiter nach Neuscharrel, Gehlenberg, Neuvrees, Markhausen und Thüle. Überall in den Dörfern wurde deutlich, dass die Landwirtschaft in dieser großen Gemeinde auch heute noch eine wichtige Rolle spielt. Eine Rundfahrt durch Altenoythe rundete die Fahrt ab. Zu Beginn des Besuchs hatten die Höltinghauser den Stadtpark mit Rathaus und eisernem Kreuzweg besichtigt.
