AUGUSTFEHN - „Durch dieses Projekt wachsen Augustfehn I und II sowie auch Hengstforde langsam aber sicher siedlungsmäßig hautnah zusammen“, sagt Bürgermeister Hans-Otto Ulken zum Wohnpark „Am Augustfehn-Kanal“ an der Geometer-Wöbken-Brücke. Dort laufen derzeit die Ersterschließungsmaßnahmen für den zweiten Bauabschnitt. Nachdem die 48 Baugrundstücke im ersten Abschnitt inzwischen fast vollständig vermarktet wurden, entstehen nun 15 neue Plätze im Gebiet an der Straße „An den Moorkämpen“.
Der moorige Ursprung des Geländes macht keine Probleme. „Böse Überraschungen sind ausgeblieben – trotz aller Bedenken, die vorher an uns herangetragen wurden“, meint Ulken. Die Baukosten für die Erschließungsarbeiten betragen rund 160 000 Euro. Ein Bagger hebt derzeit ein weiteres Regenrückhaltebecken aus, so dass einige Parzellen sogar mit Seeblick auftrumpfen können. „Die sind natürlich gefragt. Alle fünf an das neue Becken angrenzenden Grundstücke sind bereist reserviert“, erklärt Thorsten Spiekermann, zuständiger Projektleiter von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG), fügt aber hinzu: „Andere Parzellen bieten aber auch einen unverbauten Blick in die idyllische Landschaft.“
Die NLG bietet die Grundstücke in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Apen an. Nach dem Ausheben des Regenrückhaltebeckens werden die Abwasserkanäle sowie Wasser, Strom- und Fernmeldeleitungen verlegt. Abschließend wird die Baustraße fertig gestellt. Etwa Mitte September soll dann die endgültige Vermessung durchgeführt werden, nach der die ersten Grundstückskäufer „sofort mit dem Hausbau starten können“, erläutert NLG-Ingenieur Wilhelm Kloppenburg.
Zeitgleich werden derzeit auch vier Stichwege im ersten Bauabschnitt endausgebaut. Rund 90 Bauplätze könnten angrenzend an die ersten Bauabschnitte noch in Richtung Hengstforde erschlossen werden. „Da haben wir ein Riesenpotenzial“, erklärt Rolf Siems, Fachbereichleiter Bau bei der Gemeinde, und fügt hinzu: „Das sollte für die nächsten Jahre ausreichen.“
