Augustfehn I - Eine Premiere: Augustfehn I bekommt seinen ersten Kreisverkehr. Zwischen Stahlwerkstraße, Schulstraße und dem Dockgelände soll er gebaut werden. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Apen haben diesem Beschlussvorschlag mit einer Gegenstimme zugestimmt.
Fördermittel beantragt
Der Bau eines Kreisverkehrs ist erforderlich, um das Dock-Gelände einschließlich des ÖPNV-Bereichs an das Augustfehner Straßennetz anzuschließen. Aufgrund des barrierefreien Ausbaus des Bahnhofs Augustfehn, der voraussichtlich im Jahr 2021 stattfindet, soll eine Anfrage für die Aufnahme ins Mehrjahresprogramm für Landeszuwendungen für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Niedersachsen gestellt werden. Für die damit verbundene Neugestaltung der Schulstraße wurde bereits ein Antrag auf finanzielle Unterstützung gemäß des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG) aus dem Jahresprogramm 2020 bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg gestellt. Hierbei wurde die Ausbaustrecke insofern reduziert, dass keine Überschneidungen mit dem Kreisverkehrsplatz entstehen.
Eine Kostenschätzung aus Juli 2019 hat eine Bruttobausumme von 750 000 Euro ergeben. Ein erstes Abstimmungsgespräch mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg ergab, dass das Fachbüro Zacharias für den Bau zuständig sein wird.
65 Prozent Zuschuss
Aktuellen Angaben zufolge gibt das Land Niedersachsen einen Zuschuss von 65 Prozent der Gesamtsumme dazu. Die Anlieger- und Erschließungsstraßen gehören nicht zur Förderung. Des Weiteren ist eine Förderung durch die Dorfregion Apen möglich. Die entsprechenden Haushaltsmittel sind im Investitionsplan der Gemeinde Apen enthalten. Laut der Beschlussfassung ist die Verwaltung nun dafür zuständig, entsprechende Förderanträge für Zuwendungen aus NGVFG-Mitteln aus der Dorfregion Apen zu stellen.
