AURICH - Hühnerfutter scheidet als Auslöser der Belastung von Eiern mit dioxinähnlichen Stoffen in Niedersachsen aus. Was aber dann die Ursache sei, hätten die umfangreichen Proben und Laboruntersuchungen noch nicht ausweisen können, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Freitag mit.
Die Probleme sind aber wohl auf die drei bereits bekannten Legehennenbetriebe im Landkreis Aurich begrenzt. Eierproben aus der Nachbarschaft der gesperrten Höfe haben keine auffälligen Werte ergeben.
Von acht umliegenden Höfen waren die Eier untersucht worden, dabei wurden Werte des dioxinähnlichen Giftstoffes PCB zwischen 0,28 und 2,16 Pikogramm pro Gramm Fett festgestellt, wie das Landwirtschaftsministerium am Freitag in Hannover mitteilte. Der Höchstwert liegt bei fünf Pikogramm pro Gramm Fett.
Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass ein größeres regionales Ausmaß der Belastung offenbar ausgeschlossen werden kann, sagte Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU). Unklar ist weiterhin die Ursache der Belastung mit dem dioxinähnlichen PCB.
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