Aurich - Nach einer langen Durststrecke können die niedersächsischen Milchbauern derzeit mit einer auskömmlichen Bezahlung für ihre Produkte wirtschaften. Die Preise entwickelten sich nach Berechnungen der Landwirtschaftskammer (LWK/Oldenburg) einige Monate von einem niedrigen Niveau wieder deutlich aufwärts. Zeitweise zahlten die Molkereien bis zu 40 Cent pro Kilogramm Milch, in den Krisenjahren 2015/2016 waren es nur gut 20 Cent. „Jetzt müssen aber erhebliche Defizite nachgeholt werden, denn viele Betriebe haben sich verschuldet und Investitionen verschoben“, sagte Vizepräsident Hermann Hermeling von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.