• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

MOBILFUNK: Aus für deutsche Handyfertigung

16.01.2008

BOCHUM Das finnische Mobilfunkunternehmen Nokia will seine Handy-produktion in Deutschland einstellen und den Standort Bochum bis Mitte 2008 schließen. Damit würden fortan von keinem der großen Hersteller mehr Mobilgeräte in Deutschland hergestellt.

Die Produktion solle „in andere, wettbewerbsfähigere Nokia-Werke in Europa“ verlagert werden, sagte der Executive Vice President von Nokia und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Nokia GmbH, Veli Sundbäck, am Dienstag in Düsseldorf. 2300 Beschäftigte sind betroffen, zudem 1000 Leiharbeiter und viele Stellen bei Zulieferern.

„Die geplante Schließung des Werks Bochum ist notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit von Nokia langfristig zu sichern“, sagte Sundbäck. Es sei nicht gelungen, Bochum im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu machen.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und Wirtschaftsministerin Christa Thoben (beide CDU) bedauerten die geplante Standortschließung in Bochum. In einem Telefonat mit der Nokia-Betriebsratsvorsitzenden in Bochum erklärte Rüttgers seine Betroffenheit und sagte die Unterstützung der Landesregierung zu. Thoben nannte die Standortentscheidung des Unternehmens eine „außerordentlich schmerzhafte Ankündigung für die Stadt und für die Region“. Oliver Burkhard, Bezirksleiter der IG Metall, warf dem Nokia-Management „Gewinnsucht zu Lasten der Menschen“ vor.

Thoben sagte, angesichts „erheblicher öffentlicher Gelder“, die in die Weiterentwicklung des Nokia-Standortes in Bochum geflossen seien, stelle sich für die Landesregierung die Frage, ob die Entscheidung des Unternehmens „wirklich unumstößlich“ sei.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.