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Weniger Bewerbungen im Oldenburger Land Jeder zweite Ausbildungsplatz blieb 2022 unbesetzt – Chancen für Kurzentschlossene

Auch nach dem Start des Ausbildungsjahres kann es aussichtsreich sein, sich noch auf einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Auch nach dem Start des Ausbildungsjahres kann es aussichtsreich sein, sich noch auf einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

dpa/Kahnert

Im Nordwesten - Mehr als jeder zweite Ausbildungsplatz im Oldenburger Land ist im vergangenen Jahr unbesetzt geblieben, obwohl sich die Betriebe noch stärker um Nachwuchskräfte bemüht hatten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Industrie- und Handelskammern, an der sich auch rund 250 Unternehmen aus dem Bezirk der Oldenburgischen Kammer beteiligt haben.

Mehr Unternehmen gehen leer aus

Demnach gingen bei 71 Prozent der befragten Ausbildungsbetriebe keine geeigneten Bewerbungen ein, bei mehr als jedem Dritten überhaupt keine. Die Angaben decken sich mit dem landesweiten Bild. Auf ganz Niedersachsen bezogen gingen sechs Prozent mehr Unternehmen leer aus als noch 2019. In der Corona-Pandemie hatten weniger Praktika und Berufsorientierung an den Schulen stattgefunden. Das hat sich inzwischen gewandelt, so gaben zwei Drittel der landesweit befragten Unternehmen an, sich an Jobmessen zu beteiligen und heute mehr Praktika anzubieten. Darüber hinaus rückt statt der Schulnoten der Bewerber selbst immer stärker in den Vordergrund. Im Oldenburger Land setzen 45 Prozent der befragten Ausbildungsbetriebe sogar auf eigene Angebote zur Nachhilfe bei Problemen in der Berufsschule.

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Noch Chancen für Kurzentschlossene

Die Umfrage mache deutlich, „dass Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern zum Ausbildungsstart 2023 weiterhin aussichtsreich sind“, sagte die Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen, Maike Bielfeldt. Gleichzeitig forderte sie die Landesregierung auf, die Weiterbildungsprämie fortzusetzen. Bis Ende Oktober fördert das Land erfolgreiche Absolventen der Industrie- oder Fachmeisterprüfungen mit 1000 Euro.

Ein gutes Team: Alvi-Chef Aleksej Schneider (li.) hat Vadym Padalka einen Ausbildungsplatz gegeben – zurzeit arbeiten sie an der Lambertikirche, an der IGS Kreyenbrück und der Graf-Anton-Günther-Schule.

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