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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Patenschaft Ausbildung fördern

12.08.2017

Visbek Mit einem festen Ansprechpartner für jeden neuen Auszubildenden die ersten Schritte im Arbeitsalltag erleichtern – darauf setzt die Holzmühle Westerkamp GmbH aus Visbek. Das traditionsreiche Unternehmen, das Holzmehle, Holzfasern und Granulate für verschiedene Einsatzzwecke und Branchen herstellt, hat für die Ausbildung ein Drei-Säulen-Konzept entwickelt, in dessen Mittelpunkt die Patenschaft steht.

Ausbildungspreis: So bewirbt man sich um PIA

Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ-Wirtschaftsredaktion. Bis 27. September können sich Unternehmen und Verbünde mit Unternehmen aus der Region bewerben.

Das ist schnell gemacht: Bitte ein Projekt konkret (nicht das gesamte breite Angebot) auf maximal einer Seite beschreiben, ein Foto und ein Logo anhängen und mailen an: pia@nwzmedien.de

Über alle Bewerbungen wird berichtet, in der NWZ und auf NWZonline.

Die Gewinner werden bei einer feierlichen Preisverleihung geehrt. Info:

   

   www.nwzonline.de/pia

Mit diesem Konzept bewirbt sich Westerkamp um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ. Mit PIA sollen Unternehmen und Einrichtungen gewürdigt werden, die in Sachen Ausbildung mehr tun als das Übliche. Im Mittelpunkt soll dabei ein konkretes Projekt oder ein konkreter Ansatz stehen.

Im Drei-Säulen-Konzept des Visbeker Unternehmens, das zurzeit sechs junge Leute zu Industriemechanikern und Industriekaufleuten ausbildet, ist dies im ersten Schritt die Patenschaft, also ein fester Ansprechpartner für jeden Auszubildenden.

Der Pate könne ein anderer Azubi in höheren Lehrjahren sein, ein gerade ausgelernter Auszubildender oder auch eine erfahrene Fachkraft als Ansprechpartner für komplizierte Sachverhalte, erläutern Geschäftsführer Arnold Wes­terkamp und Ausbilderin Ute Goossens. „Wir haben festgestellt, dass hierdurch die Einarbeitung und Ausbildung schneller geht, weil Vertrauen entsteht, Ängste vor dem Fremden, Neuen und dem Versagen abgebaut werden, da der oder die neue Auszubildende weiß, wen er oder sie fragen kann“, schreiben sie in der Bewerbung.

Bei der Auswahl der Paten achte man darauf, dass die menschlichen Charaktere auch zusammenpassen. Insbesondere sei es gut, wenn der Altersunterschied nicht so groß ist. So werde die Hürde des Generationsunterschieds abgebaut.

Zweites Grundprinzip bei Westerkamp ist Learning-by-doing. Die Tätigkeiten werden im Tandem, also Auszubildender und Pate, erledigt. „Dies bringt den Vorteil, dass nicht nur der neue Auszubildende etwas lernt, sondern auch der noch in der Ausbildung befindliche oder ehemalige Auszubildende zum Ausbilder wird“, erläutert Goossens. Oftmals stelle der neue Azubi Fragen, die den Paten zum Nachdenken oder Nachfragen bewegen. „Somit ist dies eine Win-Win-Situation für Paten und Auszubildenden“, betont sie. Alle Tätigkeiten würden im Vier-Augen-Prinzip kontrolliert, so dass Fehler aufgedeckt und besprochen würden und somit ein nachhaltiger Lernerfolg entstehe.

Dritte Säule bei Westerkamp ist das ganzheitliche Lernen. Der Auszubildende bekomme anhand von Geschäftsvorfällen einen kompletten Betriebsablauf erklärt, so Goossens. Dann übernehme er Teilaufgaben, um die Details zu erlernen und zu festigen. Nach spätestens einem Jahr übernehme der Azubi bereits ganze Prozesse oder Teilprozesse im Tagesgeschäft. So erlangen die jungen Leute in ihrer Ausbildung ein umfangreiches Wissen über die Funktionsweise und mögliche Probleme in Abläufen.

Der Azubi übernehme schon früh Verantwortung für seine Tätigkeiten. „Dies fördert zudem die Motivation und steigert das Selbstwertgefühl, schon wichtige Aufgaben für das Unternehmen zu erledigen“, erklärt Goossens.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041
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