Cloppenburg - Ein durchwachsenes Fazit haben die Veranstalter der Cloppenburger Zuchtviehauktion gezogen. Milcherzeuger waren mehrfach bereit, 1700 Euro und mehr für eine Milchfärse auszugeben, teilte Masterrind (Verden/Bad Zwischenahn) mit. Ein Großbetrieb aus Italien sicherte sich die beiden teuersten Färsen der Auktion. Je 1850 Euro bekamen Josef Waller, Wettrup, sowie die Varelmann GbR aus Steinfeld-Düpe für Färsen der Vererber Babak und Bangard.

Allerdings: Bei den einheimischen Milchbauern sei weiterhin deutliche Kaufzurückhaltung zu spüren, hieß es, trotz wieder leicht besserer Prognosen. Viele Landwirte seien offenbar gerade eher mit Maisernte beschäftigt. 60 Prozent der Rinder wurden diesmal nach Italien, Ungarn und die Niederlande geliefert.