Berichterstattungen über die Buchenallee an der Iserloyer Straße bzw. das geplante Gewerbegebiet in Hockensberg

Es gibt in der Vergangenheit viele Fehlentscheidungen von Verwaltungen und Räten der Kommunen. Wenn dann einige Jahre nach einer Fehleinschätzung vergangen sind und die Entscheider auf diese Fehleinschätzung hingewiesen werden, heißt es dann in der Regel: „Ja, später weiß man alles besser.“ Das ist ein bekanntes Ausredeargument, das Fehlplanungen, Bausünden, Abriss von bestandswürdiger alter Bausubstanz etc. nicht mehr gutmachen kann.

Dass Wachstum seine Grenzen hat, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. In der Zwischenzeit wird dafür dann reichlich die Natur und die Umwelt geopfert. Darunter leiden betroffene Bürger. Wer hat davon etwas? Mit den im Umkreis sich in Planung befindenden Gewerbeparks Wildeshausen-West, Visbek an der Stadtgrenze zu Wildeshausen, Altmoorhausen gibt es dann weitere zusätzlich versiegelte Flächen. Alles für das wirtschaftliche Wachstum?

So darf es nicht weitergehen. Das muss endlich ein Ende haben. Diese Erkenntnis ist aber nicht neu.

„Wehe denen, die Haus an Haus reihen, Feld an Feld rücken, bis kein Platz mehr bleibt, und es dahin gebracht ist, dass ihr allein im Lande wohnt“ – Jesaja 5.8


Frank Poppe Wildeshausen