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Aussage durch eigene Gutachter widerlegt

Betrifft:

Schadstoffe im BBZ: „Kreis sieht keine Gefahr“, NWZ vom 23. Februar.

Der stellvertretende Landrat und Kämmerer Hans Kemmeries sagte klar Nein auf die Frage: Geht von den im Berufsbildungszentrum festgestellten Schadstoffen eine Gefahr für Schüler und Lehrer aus? Die vom Landkreis Wesermarsch in Auftrag gegebene Bewertung der Schadstoffe im BBZ (...) kommt zu anderen Ergebnissen, Zitat zu dem PAK Schadstoff in den teerhaltigen Bodenfliesen: „Auf der Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Erkenntnisse als Krebs erzeugend für den Menschen eingestuft.“ Das Landesumweltamt NRW dazu: Die Bewertung der Immissionen krebserregender Stoffe ist problematisch, da aus medizinischer Sicht eine Unbedenklichkeitsschwelle für diese Stoffe nicht angegeben werden kann.

(...) Bei den Messungen der Leitsubstanz Benzo(a)pyren (BaP) in Unterrichtsräumen wurde eine Konzentration von bis zu 42,3 mg/kg BaP im Frischstaub nachgewiesen. Im Altstaub um den Faktor 4,9 mehr! Fazit der Firma von Lieberman: „Deutliche PAK-Belastung durch vorhandene Emissionsquelle feststellbar. Erhöhte Werte an BaP und überhöhte Werte an krebsverdächtigen Acenaphthen. Gesundheitsgefährdende Wirkung nicht ausschließbar. Erhöhtes Krebsrisiko im Vergleich zur Normalbelastung (Hintergrundbelastung) bei langandauernder Exposition.“

Bei den zwei Messungen der Leitsubstanz BaP in der Raumluft von Unterrichtsräumen im Werkstattbereich wurden bis 4ng/m3 gemessen. Der Länderausschuss für Immissionsschutz hat (...) den Richtwert auf 1,3 ng/m3 festgelegt. (...)

Das klare Nein zur Schadstoffgefahr im BBZ ist in keiner Weise angemessen und wird durch die eigenen Gutachter widerlegt.

Gert Rosenbohm

26919 Brake
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