Betr.:
Zur Diskussion um den Zustand des Pestruper Gräberfeldes meldet sich Schäfer Stefan Peterdamm zu Wort:Ich bin schon sehr verwundert über die in der NWZ veröffentlichen Artikel zur Beweidung des Pestruper Gräberfeldes. Insbesondere sind die Aussagen des Forstamtes und der Unteren Naturschutzbehörde doch sehr einseitig, weil hier nur die halbe Wahrheit gesagt worden ist.Wie Sie aus einem Brief, den ich bereits am 21.06.2005 an den Landkreis Oldenburg gerichtet habe, entnehmen können, war ich sogar bereit, ohne Fördermittel das Pestruper Gräberfeld zu bewirtschaften. Auf dieses Schreiben habe ich bis heute keine Antwort erhalten und ein Termin zur Absprache zur künftigen Bewirtschaftung ist ebenfalls nicht vom Landkreis oder dem Forstamt vereinbart worden.
Ich habe das Gefühl, dass hier nicht ehrlich mit mir umgegangen wird. Die nunmehr beabsichtigte Einzäunung ist von mir bereits vor Jahren angesprochen worden. Auch hier hat man mich „im Regen“ stehen lassen. Als ich letztes Jahr mit viel Aufwand eine beispielhafte Beweidung durchführen wollte, hat man mir dieses verboten bzw. durch Presseberichte und Schreiben verleidet. Es sollte sicher keine Dauereinrichtung werden. Hier sollte lediglich versuchsweise die Beweidung mit einem Zaun probiert werden.
Wenn nun eine feste Einzäunung mit eigener Schafherde des Landkreises Oldenburg der Schlüssel zum „Glück“ sein soll, dann kann ich nur sagen, hier wird öffentliches Geld zum Fenster rausgeschmissen. Diese Art der Beweidung hätte auch mit mir erfolgen können. Das hätte den Steuerzahler entlastet und der Amtsschimmel müsste auch nicht so laut wiehern.
Stefan Peterdamm26188 Friedrichsfehn
