Berne - Der Rahmenplan für die Sanierung des historischen Ortskern von Berne ist am Dienstagabend vom Fachausschuss einstimmig beschlossen worden. Diese Empfehlung muss der Gemeinderat in der Sitzung im Juli noch bestätigen. Das gilt als Formsache.

Fraktionsübergreifend gab es Lob für die Arbeit, die der Sanierungsbeirat gemeinsam mit den Planern in den vergangenen vier Monaten geleistet hat (die NWZ  berichtete). Das Konzept beschreibe nicht nur den Ist-Zustand, sondern mache auch Zielvorgaben. „Das muss man als Chance sehen und nutzen“, sagte Lars Steenken (SPD).

Hauke Uphoff-Bartelds (Grüne) betonte für seine Fraktion „die Tiefe des Rahmenplans“. Bernd Bremermann (Bürgerforum) fand das Konzept „beachtlich“. Er forderte zudem, den Vorschlag, eine Stele zum Gedenken an die Berner Juden aufzustellen, in die weitere Planung einzubeziehen.

Eike Rulfs (CDU) wollte neben dem Lob auch wissen, wie es mit der Umsetzung weitergeht. Er regte an, dass die vom Sanierungsbeirat aufgestellte Prioritätenliste aufgeteilt werden solle in Gebiets- und Gebäudeprojekte sowie in Verkehrsprojekte. Der gewünschte Bau eines Kreisels an der großen Kreuzung am Ortseingang könne beispielsweise erst umgesetzt werden, wenn die Ortsumgehung fertig sei.

Fachbereichsleiter Michael Heibült erklärte, dass die konkrete Umsetzungsplanung erster Projekte erst bei der Aufstellung des Haushalts für 2016 im Dezember erfolgen wird.