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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Auszubildende produzieren Info-Filme

06.09.2014

Oldenburg Auch das Klinikum Oldenburg bewirbt sich um den Preis für innovative Ausbildung (PIA) der NWZ . Konkret geht es um ein Projekt zur Produktion von Kurzfilmen über die Ausbildung im Klinikum – mit dem Nachwuchs selbst im Mittelpunkt. Damit sollen Berufe bei Schulabgängern bekannter werden, Interesse geweckt und Informationsbedarf gestillt werden.

„Auszubildende zu finden, wird immer schwerer. Um junge Menschen anzusprechen, hat das Klinikum Oldenburg, das in 14 verschiedenen Berufen ausbildet, zwei Kurzfilme über die medizinisch-pflegerischen bzw. nicht-medizinischen Ausbildungsberufe gemacht, um sie im Internet, aber auch auf Jobmessen zu präsentieren“, schreibt Personalreferentin Yasmin Willms.

Das Konzept: „Unsere Auszubildenden spielen sich selbst, es ist eine zusammenhängende Geschichte, in der die verschiedenen Ausbildungsberufe kurz vorgestellt werden und in der ausschließlich Auszubildende zu Wort kommen. Im Vorfeld wurden die Drehbücher geschrieben, wobei die Dialoge nicht festgelegt wurden, sondern nur Inhalte. Am Drehtag haben die Auszubildenden dann mit ihrem Improvisationstalent die Dialoge gestaltet“, heißt es in der Bewerbung.

Junge Menschen fühlten sich durch die gleichaltrigen Darsteller eher angesprochen als sonst. Und: Im Medienzeitalter fänden junge Menschen mehr Gefallen an Filmen als an gedruckten Flyern.

Interessierte könnten sich zudem nicht nur über einen speziellen Ausbildungsberuf informieren, sondern auch über ähnliche Berufe. Das erleichtere die Berufswahl. „Interessiere sich etwa ein Schulabgänger für den Pflegeberuf, wird er nicht nur über die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger informiert, sondern erfährt auch etwas u.a. über den Berufszweig der Medizinisch-technischen Radiologieassistenten“, sagt Yasmin Willms.

Die kurz gehaltenen Filme sind auf den Internetseiten des Klinikums Oldenburg sowie auf den Portalen youtube und facebook zu finden und führen durch Verlinkung auf die Ausbildungsinternetseiten. Davon erhofft sich das Klinikum Oldenburg eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Ausbildungsberufe in der Öffentlichkeit – vor allem bei Schulabgängern.

„Die Filme bewerben wir an Oldenburgs Schulen. Darüber hinaus können sie auch auf Jobmessen gezeigt werden“, erklärt Yasmin Willms.

Es gebe auch intern positive Auswirkungen. „Azubis repräsentieren in unseren Filmen das Klinikum nach außen. Durch das Konzept, sie in den Mittelpunkt zu stellen, erfahren sie besondere Wertschätzung.“ Zudem wurde die berufsübergreifende Kommunikation bei der Erstellung der Filme gefördert. „Ich habe neue Mitarbeiter und andere Azubis kennen gelernt. Und ich habe von dem einen oder anderen Berufszweig einen neuen Eindruck gewonnen“, wird eine Beteiligte zitiert.

Auch werde die Identifikation der Auszubildenden mit dem Haus gestärkt. „Nicht zuletzt hatte die gesamte Crew neben anstrengenden drei Drehtagen eine Menge Spaß, was dazu geführt hat, dass als Nebenprodukt ein Film aus den Outtakes entstanden ist, der ebenfalls in der Öffentlichkeit genutzt werden soll, um die Ausbildungsberufe bekannt zu machen.

Links zu den Filmen:


     www.klinikum-oldenburg.de/jobs_karriere_forschung/auszubildende.de 

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