Wolfsburg/Stuttgart/München - Wird 2017 ein gutes Jahr für die deutsche Autoindustrie werden? Erste Hinweise geben die Zahlen für das erste Quartal, die mehrere Hersteller am Mittwoch veröffentlichten. Die Daten fielen recht unterschiedlich aus. Hier ein Überblick:Volkswagen: Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw liegt trotz eines leichten Auslieferungswachstums im März im gesamten ersten Quartal weiter unter den Vorjahresverkäufen. Im März lieferte die Marke mit dem VW-Logo 557 400 Autos an Kunden aus und damit 2,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, teilte das Dax-Unternehmen am Mittwoch mit. Im gesamten ersten Quartal liegt der Absatz aber weiter um 1,3 Prozent unter dem Wert der ersten drei Monate 2016. Besser lief es im März in den vergleichsweise kleinen Märkten Osteuropa und Südamerika. In Deutschland wurden 2,7 Prozent mehr Autos verkauft wurden.BMW: Der Konzern hat im ersten Quartal mehr Autos verkauft als je zuvor. Der BMW-Absatz stieg im März um gut fünf Prozent auf 213 000 Fahrzeuge, der Mini-Absatz legte sogar um 8,7 Prozent zu. Vertriebsvorstand Ian Robertson bekräftigte in München das Ziel, auch 2017 ein Rekordjahr zu erreichen. Weltweit verkaufte BMW im ersten Quartal 503 000 Autos seiner Stammmarke, das war ein Plus von 5,2 Prozent und ein Rekordabsatz. Daimler: Mercedes verkaufte im ersten Quartal 561 000 Autos mit dem Stern, das war ein Plus von 16 Prozent. Daimler nannte am Mittwoch Zahlen zum Gewinn. Konzernweit liege das Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen auf aktivierte Fremdkapitalkosten (Ebit) bei 4,008 Milliarden Euro und damit deutlich über den Markterwartungen. Im Vorjahr hatte das Ebit noch 2,148 Milliarden Euro betragen. Porsche: Der Sportwagenbauer meldet ein Rekord-Quartal: Dank rasant gestiegener Nachfrage in China und Deutschland seien im ersten Quartal 2017 rund 59 700 Fahrzeuge verkauft worden – sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
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