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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Autobranche Motor für hiesige Wirtschaft

04.03.2014

Elsfleth /Bremen Die Automobilindustrie hat eine große Bedeutung für den Nordwesten und trägt erheblich zum wirtschaftlichen Wohlergehen der Region bei. Das ist das Ergebnis einer am Montag veröffentlichten Untersuchung von Studierenden der Jade Hochschule aus Elsfleth in Kooperation mit dem Netzwerk Automotive Nordwest.

Wie die 17 beteiligten Studierenden der Studiengänge „Internationales Transportmanagement“ und „Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft“ am Fachbereich Seefahrt der Jade Hochschule in ihrer quantitativen und qualitativen Analyse herausfanden, sind rund 130 Betriebe mit knapp 45 000 Beschäftigten im Raum zwischen Nordsee und Osnabrück direkt im Bereich der Herstellung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen tätig. Die Schwerpunkte liegen dabei rund um die drei großen Produktionswerke in Bremen, Emden und Osnabrück. Der Gesamtumsatz der Branche habe 2012 im Nordwesten bei 20,76 Milliarden Euro gelegen, was einem Anteil von sechs Prozent des bundesweiten Umsatzes der Automobilbranche entspricht.

„Der Nordwesten ist eine automobile Region“, sagte Matthias Brucke, Clustermanager bei Automotive Nordwest. Er verwies u.a. auf die Wertschöpfung. Vor allem im Nordwesten Niedersachsens sei der Anteil der Wertschöpfung am Umsatz im produzierenden Gewerbe mit 28,6 Prozent (2011) gewichtig (Bremen: 22,1 Prozent; Hamburg: 15,0 Prozent).

Auffällig seien zudem die indirekten Beschäftigungseffekte der Autobrache auf andere Wirtschaftszweige. So ermittelten die Studierenden für Bremen einen Multiplikator von 1,94. Das heißt, dass zu den rund 22 000 Arbeitskräften bei Herstellern und direkten Zulieferern noch einmal fast genauso viele Beschäftigte indirekt von der Autobranche leben. „Bremen ist mittlerweile eigentlich schon mehr eine Autostadt als eine Hafenstadt“, meinte Brucke. Für Niedersachsen konnte kein Wert ermittelt werden.

Wie im qualitativen Teil der Analyse deutlich wurde, kann der Nordwesten vor allem mit drei großen Stärken auftrumpfen. Ein Vorteil sei das verfügbare Personal in der Region, das sich sowohl durch einen hohen Bildungsstand als auch große Flexibilität auszeichne. Positiv hoben die Befragten zudem die Anbindung an die Häfen und die Verfügbarkeit freier Flächen für etwaige Expansionen hervor. Als größte Herausforderung wurde die Infrastruktur, vor allem die Verbindung ans Autobahnnetz, genannt.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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