Goslar/Laatzen - Der Autoclub Europa (ACE) hat vor Beginn des 51. Verkehrsgerichtstages in Goslar (23. bis 25. Januar) eine Studie vorgelegt, in der schlechte Vorbereitung in Fahrschulen für hohe Durchfallquoten von rund 30 Prozent in deutschen Führerscheinprüfungen verantwortlich gemacht wird. Das Papier stützt sich auf Zahlen des Kraftfahrtbundesamtes.

Dieter Quentin, Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Niedersachsen, weist die Vorwürfe zurück: „Unsere Fahrlehrer sind vorbildlich ausgebildet. Die Durchfallquote hat sich in den letzten Jahren nur minimal verändert. Eine Fahrprüfung ist für einen jungen Menschen einfach eine sehr belastende Situation.“ Niedersachsen hatte 2011 mit 24,87 Prozent nach Hessen (22,14) bundesweit die zweitniedrigste Durchfallquote.