Edewechterdamm - Spurrillen, Frostschäden sowie Längs- und Querrisse. Die Landesstraße 831 zwischen Altenoythe und Edewechterdamm war eine der schlechtesten Straßen im Landkreis Cloppenburg. Daraus machte Ministerialdirigent Bernd Schmidt vom Niedersächsischen Verkehrsministerium keinen Hehl. „Das ist endlich Vergangenheit, und die unrühmliche Geschichte um den Ausbau der L 831 gelangt doch noch zu einem guten Ende“, sagte Schmidt am Mittwoch bei der offiziellen Verkehrsfreigabe der Landesstraße. Das 3,1 Kilometer lange Teilstück wurde in den vergangenen sieben Wochen für 576 000 Euro saniert.
Zur Freigabe hatten sich an der Brücke in Edewechterdamm Vertreter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Politik, der Polizei und des Bauhofes eingefunden. „Nun können die von schlechten Straßenverhältnissen gestressten Anlieger und Autofahrer aufatmen. Die Altenoyther Straße kann wieder ungehindert befahren werden“, sagte Schmidt.
Der Ministerialdirigent erinnerte daran, dass der Bürgerverein Edewechterdamm viele Jahre für einen Ausbau des Teilstücks gekämpft hätte. Und auch die am Mittwoch anwesenden Landespolitiker Renate Geuter (SPD) und Karl-Heinz Bley (CDU) hätten immer wieder im Verkehrsministerium auf die schlechten Straßenverhältnisse hingewiesen.
Jetzt würden sich alle über eine „leistungsfähige und grundsanierte Landesstraße“ freuen können, sagte Schmidt und dankte vor allem den Mitarbeitern der Landesbehörde in Lingen sowie den ausführenden Fachfirmen für die „reibungslose und schnelle Umsetzung der Baumaßnahme“.
„Der Zustand der Straße war tatsächlich beklagenswert“, sagte auch Klaus Haberland, Leiter der Lingener Landesbehörde. Aber ein Ausbau sei immer wieder an den Finanzen gescheitert. Daher freue er sich umso mehr über die offizielle Freigabe der sanierten Straße und dankte den Arbeitern dafür, dass die Bauarbeiten in Rekordzeit ausgeführt wurden, den Anliegern und allen Autofahrern dankte Haberland für ihre Geduld.
