Thüle - Viel Lob und Anerkennung sowie zahlreiche Glückwünsche gab es auf der Freisprechungsfeier der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg-Süd, im Saal Sieger in Thüle für 61 junge Frauen und Männer in den Berufen Hauswirtschafterin, Landwirt und Tierwirt. Zudem erfolgte die Freisprechung von zwei Praktikanten im Ausbildungsberuf Landwirt sowie von einer Hauswirtschaftsmeisterin.
Der stellvertretende Kreislandwirt Martin Robert, der mit Kreislandfrau Ursula Ahrens die Ausbildungsurkunden an die Freigesprochenen überreichte, führte auch durch das Programm. Robert betonte, dass Bildung die wichtigste Grundlage sei, um im Leben bestehen zu können. Durch eine gute Ausbildung erhalte man das Rüstzeug, um die Weichen für eine gute Zukunft für sich und seinen Betrieb zu stellen. Gut ausgebildete Leute seien in den Berufen Hauswirtschaft und Landwirtschaft begehrt.
Den Absolventen gratulierte er zum Erfolg, forderte sie aber auch auf, ein Leben lang zu lernen und die bisher erworbenen Fähigkeiten zu nutzen, um sich in die Gesellschaft einzubringen. Dank zollte er den Ausbildungsbetrieben, Lehrern, den Vertretern der Landwirtschaftskammer und Eltern für ihren Einsatz zu Gunsten der Ausgebildeten. Sein besonderer Gruß galt zu Beginn den Ehrengästen aus Politik, Landwirtschaft und von den Schulen.
Für die Stadt Friesoythe gratulierte Bürgermeister Johann Wimberg den erfolgreichen Prüflingen. Er betonte, dass den auch im Kreis Cloppenburg weniger werdenden jungen Menschen heute Tür und Tor geöffnet würden. Wimberg forderte die Berufsanfänger auf, nach vorne zu schauen, mit Mut und Begeisterung in den Beruf zu gehen, die kommenden Herausforderungen anzunehmen und sich ständig weiterzuentwickeln.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Clemens Gr. Macke ermutigte dazu, viel Leidenschaft in den Beruf zu investieren und „aufrecht“ durchs Leben zu gehen.
Festredner Kammerdirektor Hans-Joachim Harms von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen referierte zum Thema „Zukunftsgestaltung durch Berufsausbildung“. Eine gute Ausbildung sei das Fundament für weitere Wege in der Berufswelt bis hin zum Meister und Studium. Weiterbildung sei wichtig, um mit der betrieblichen und technischen Entwicklung Schritt zu halten. Zufriedenheit im Beruf sei ein Stück Lebensqualität, deshalb sei es wichtig, den Beruf nach eigenen Interessen zu wählen und sich Ziele zu setzen. Zur beruflichen Weiterentwicklung empfahl Harms auch einen Auslandsaufenthalt.
Mit Präsenten für gute Prüfungsleistungen wurden Alexander Haker, Dorothee Kranz, Gesa Große-Endebrock, Nellie Grusek und Christian Frye ausgezeichnet. Als Jahrgangsvertreterin der Hauswirtschafterinnen dankte Gesa Große-Endebrock allen Helfern, den Ausbildern, Lehrern und Eltern für ihre Unterstützung. Für die Landwirte dankte Alexander Haker allen Unterstützern.
Die Namensliste aller Absolventen folgt in der Dienstagsausgabe der NWZ .
