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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Azubis fertigen Elektro-Rennauto

01.08.2014

Bremen /Wilhelmshaven Der Anlagenbauer Willenbrock aus Bremen mit einer Niederlassung in Wilhelmshaven bewirbt sich um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ. Konkret geht es um das Auszubildendenprojekt „reengine racing“. Teammitglieder mehrerer Unternehmen wirkten dabei insgesamt als virtuelles Unternehmen zusammen. Das Ergebnis waren zwei zwei Elektro-Rennwagen-Prototypen.

Die Projektleiter Dennis Wagner und Tobias Müller schrieben an PIA: „Stellvertretend bewerben wir uns als Projektleitung und Initiatoren des Projekts.“

Ziel sei es gewesen, zwei eigenständige Rennwagen-Prototypen mit elektrischem Antrieb zu entwickeln und zu fertigen. Das Projektteam bestand aus rund 60 Auszubildenden aus diversen Branchen. „Wir betrachteten „reengine racing“ als ein virtuelles Unternehmen, das über alle erforderlichen Abteilungen verfügte. Azubis in Partnerfirmen erhielten je nach ihren Stärken passende Abteilungen. Die Azubis dort organisierten sich selbst.“

Im Mittelpunkt des Rennwagen-Projekts stand die Technik. Das Fahrzeug wurde im Bereich Konstruktion in Zusammenarbeit mit dem IQ-Technikum entwickelt und von der Ausbildungswerkstatt der Uni Bremen hergestellt. Die Karosserie wurde aus Aluminium gefertigt. Außerdem wurde ein neuartiges Batteriewechselsystem entwickelt.

„Die Projektarbeit erfolgte in der Regel neben der normalen Ausbildungs- und Berufsschulzeit, was in der Folge bedeutete, an jedem Wochenende der letzten Monate und in den Spitzenzeiten bis spät in die Nacht am Projekt zu arbeiten“, heißt es in der Bewerbung von Willenbrock. Man gewann 21 Sponsoren. Sieben Partner (Willenbrock Fördertechnik, Hansa-Flex, artundweise, Stadtwerke Delmenhorst, Sass Metall, IQ Technikum und Uni Bremen) waren bereit, sich mit Azubis und Geld zu beteiligen. So kam ein Projektbudget von über 100 000 Euro zusammen.

Das Projekt lief über 17 Monate. Viele Hürden mussten genommen werden bei Entwicklung und Bau. Zumal man sich mit dem Elektromotor auf Neuland begab.

„Besonders spannend war die Zusammenführung der in unterschiedlichen Werkstätten gefertigten Teile und der weltweit eingekauften Komponenten“, heißt es in der PIA-Bewerbung. Ort des Geschehens war „Schuppen Eins“ – Zentrum für Automobilkultur und Mobilität in der Bremer Überseestadt. Und bisheriger Höhepunkt des Projektes war die Präsentation der fertigen Prototypen bei einem öffentlichen Event.

Das Projekt habe es den Teilnehmern ermöglicht, „umfangreiches Wissen in verschiedenen Bereichen zu erwerben, selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und über den Tellerrand zu schauen. Ideen aus dem Team trugen zum Erfolg bei und formten es“, bilanzieren die Projektleiter.

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