• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Azubis mit Auslandspraktikum fördern

26.06.2014

Oldenburg Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Oldenburg-Bremen ermöglicht ihrem Nachwuchs Praktika im Ausland. Damit fördere und ermutige man Auszubildende, schreibt Ausbildungsleiter Frank Sölter. Mit diesem Projekt bewirbt sich die DRV um den „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ , der soeben auch für 2014 ausgeschrieben wurde. Mit dem Preis würdigt die NWZ bereits im fünften Jahr Betriebe und Kooperationen aus dem Oldenburger Land, die in der Ausbildung mehr tun als üblich.

Man habe „den großen Kompetenzgewinn eines Auslandspraktikums für die eigenen Auszubildenden erkannt“, beschreibt Sölter den Hintergrund. Dieser liege in der Verbesserung der Schlüsselkompetenzen und -fertigkeiten. Konkret habe die DRV als Ausbildungsbetrieb für Sozialversicherungsfachangestellte (und Bachelor-Studierende) das bisherige sogenannte „Leonardo-da-Vinci-Programm“ der EU genutzt, das nun durch „Erasmus“ abgelöst“ wurde.

Konkret führe man bereits im Vorfeld mit den interessierten Auszubildenden Gespräche und bereite alles organisatorisch Notwendige – auch im Hinblick auf den Ausbildungsablauf – vor. Es gehe um vier Wochen.

Für die konkreten Planungen im Ausland mit Anreise, Arbeitsplatz, Unterkunft und anderem sorgen die Auszubildenden mit den Partnereinrichtungen im Ausland und mit Unterstützung von Betreuungslehrern der Berufsschule selbst. „Dadurch wird die Selbstständigkeit, Verantwortlichkeit und organisatorische Planungskompetenz verbessert und gestärkt“, so Sölter.

Die bisherigen Auslandspraktika fanden auf Malta und in Lillehammer in Norwegen statt. Die Auszubildenden arbeiteten als Beschäftigte in Betrieben (etwa in der Verwaltung einer Sprachenschule oder in einem Gartencenter).

Die Azubis bereiten ihre Erfahrungen vor Ort für alle anderen bei der DRV auf: einerseits in Interviewform im Intranet; zudem wird ein Vortrag für alle Beschäftigten angeboten. Da geht es darum, Erfahrungen in einem anderen Land der EU zu sammeln, andere Kulturen kennen zu lernen – und das aus der Perspektive des Arbeitslebens/-alltags heraus. Generell soll die Entwicklung der Persönlichkeit gefördert werden, auch für die eigene Arbeit, bei der man es mit Kunden, aber auch mit Kollegen und Kolleginnen zu tun habe.

Eine große Herausforderung im Ausland sei die Sprache. Oft müsse improvisiert werden – „und sei es mit Händen und Füßen“, erzählt Stölter. „Für Auszubildende eines Trägers der gesetzlichen Rentenversicherung, die die deutschen Einkommensverhältnisse aus den Versicherungskonten heraus kennen, war es eine besonders interessante Erfahrung, wie die Einkommensstruktur in dem jeweiligen Land zum Beispiel in ihrem Praktikumsbetrieb war.“ Auch gewisse soziale, wirtschaftliche oder steuerliche Besonderheiten und zum Teil Ungereimtheiten wurden wahrgenommen. Die Sichtweise auf die eigenen Verhältnisse in Deutschland, im Ausbildungsbetrieb sowie im Umgang mit den eigenen Arbeitskollegen der DRV wurde geschärft und teils relativiert.

Sölter kündigte an, dass die DRV Oldenburg-Bremen auch weiterhin Auszubildende, die sich für ein Auslandspraktikum interessieren, unterstützen wolle.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.