Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung können nicht nachvollziehen, warum die Baumaßnahme trotz rechtskräftigem Planfeststellungsbeschluss seit 2010 für den Bau der B 211 neu immer noch nicht umgesetzt wurde. Angeblich soll das Vorhaben an nicht vorhandenem Geld scheitern.
Wäre es hier nicht angebracht, wenn dieselben Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung aufhörten, die höchst umstrittene A 20 weiter zu fordern? Allein die freiwilligen niedersächsischen Planungskosten für die Küstenautobahn A 20 in Höhe von über 40 Millionen Euro würden genügen, um die veranschlagten Baukosten für die B 211 neu von 23 Millionen Euro zu decken.
Und ist die A 20 endlich begraben, könnten für die nun gesparten Baukosten noch viele andere Bundesstraßen aufgewertet werden.
