BAD ZWISCHENAHN -

Freunde der Familie und Weggefährten, aber auch Angestellte der Firma wollten Abschied nehmen. Es kamen ca. 1000 Trauergäste.

BAD ZWISCHENAHN/QUA - Unter großer Anteilnahme fand gestern die Trauerfeier für den am 7. Januar verstorbenen Unternehmer Kurt Rauffus statt. Wegen des zu erwartenden Andrangs wurden Shuttle-Busse eingesetzt, mit denen die Gäste zur St-Johannes-Kirche und später zur Beisetzung gebracht wurden.

Da die Kirche für die Zahl der erwarteten Gäste viel zu klein ist, war eine Videoübertragung der Trauerfeier in das benachbarte Haus Feldhus, das Haus Brandstätter und ein eigens errichtetes Zelt organisiert worden.

Rund 1000 Menschen, Freunde und Weggefährten des erfolgreichen Unternehmers, aber auch Angestellte, waren gekommen, um Abschied von Kurt Rauffus zu nehmen. Zur Trauergemeinde zählten auch der parlamentarische Staatssekretär Thomas Kossendey, Landrat Jörg Bensberg, sowie der ehemalige Bundesminister Karl-Heinz Funke, den Rauffus noch kurz vor seinem Tod selbst zum Trauerredner bestimmt hatte.

„Wir alle haben einen Mann vor Augen, der im Leben steht und das Leben liebt“, beschrieb Pastor Rainer Theuerkauff den Verstorbenen. „Bei allem was er erreicht hat, hat er die anderen nie vergessen“, so der Pastor weiter.

Auch Funke, der das Leben von Kurt Rauffus von der Kindheit in Leipzig bis zu seinem Tod nachzeichnete, lobte das vielfältige Engagement des Firmenchefs. „Persönlichkeiten wie Kurt Rauffus hinterlassen Spuren, sie halten die Wirtschaft und die Gesellschaft zusammen“, betonte er. Nach der Trauerfeier wurde der Sarg aus der Kirche getragen und zum Neuen Friedhof gefahren. Viele der Gäste folgten dem Wagen, um der Beisetzung beizuwohnen. Im Anschluss an die Beerdigung hatte die Familie die Trauergemeinde ins „Jagdhaus Eiden“ eingeladen.