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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Das sind die besten Milcherzeuger

07.12.2019

Bad Zwischenahn Etwas nervös war Andy Schulte schon, als im Spätsommer dieses Jahres eine 16-köpfige Fachjury auf seinen Hof in Löningen (Kreis Cloppenburg) kam, um den Milchviehbetrieb mit 100 Hektar Land und 120 Milchkühen zu begutachten. Zum ersten Mal hatte er sich für die „Goldene Olga“ beworben und musste im Vorfeld viele Papierbögen ausfüllen. „Wir haben im letzten Jahr einen neuen Kuhstall gebaut und zwei Melkroboter angeschafft“, berichtet Schulte, der den Hof seines Vaters Dieter Schulte am 31. Dezember übernimmt.

Preisträger

Die ausgezeichneten Betriebe im Überblick: 1. Platz: Milchhof Fulde GbR, (Walsrode-Fulde) 2.: Hof Bunkemühle (Warpe-Helzendorf) 3.: Schulte GbR (Löningen) 4.: Hof Rehbock (Wittingen-Erpensen) 5.: Hof Collmann (Filsum) Plätze 6-10: Gloystein GbR (Elsfleth), Hof Lüschen-Strudthoff (Hatten), Hof Peters (Südgeorgsfehn), Sandmann GbR (Surwold), Hof Schröder (Worpswede)

Eine Investition, die sich auch im Hinblick auf die Preisverleihung gelohnt hat: Die Familie erhielt die bronzene Olga, belegte also den dritten Platz beim Wettbewerb der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN). Im Alten Kurhaus in Bad Zwischenahn wurden am Freitag vor rund 160 Gästen die zehn besten der rund 9200 Milchviehhalter im Land geehrt, darunter auch einige Betriebe aus dem Oldenburger Land und Ostfriesland.

Sieger und damit „Bester Milcherzeuger Niedersachsens“ wurde der Milchhof Fulde GbR aus dem Heidekreis, der von den Familien Bergmann und Harms betrieben wird. Bei ihnen sah die Jury die Kriterien der Nachhaltigkeit, zu denen die Ökologie, Ökonomie, das Tierwohl und das Soziale gezählt werden, am besten erfüllt.

LVN-Vorstand Herbert Heyen sagte, dass der Hof unter anderem so erfolgreich sei, weil er von einem Team geführt werde. Werner Bergmann (69) berichtete: „Früher waren wir Einzelkämpfer, heute können wir uns die Arbeit einteilen.“ Im Frühjahr werden die Auszeichnungen an den Höfen aufgehängt.

LVN-Vorstand Jan Heusmann stellte in seiner Rede die Wichtigkeit der Auszeichnung als „Markenzeichen für Nachhaltigkeit und Verantwortung in der Milchwirtschaft“ heraus. „Dieser Wettbewerb ist ein Zeichen der Wertschätzung und dafür, dass wir uns den Herausforderungen der Zukunft stellen“, betonte Heusmann.

Staatssekretär Rainer Beckedorf, der in Vertretung für die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast sprach, stellte die lange Tradition vieler Betriebe heraus und betonte, dass Maßnahmen für das Tierwohl nicht an bürokratischen Hürden scheitern dürfen.

Nils Coordes Redakteur / Newsdesk
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