BAD ZWISCHENAHN - BAD ZWISCHENAHN - Hauptschüler mit Lernproblemen werden gezielt gefördert: In einem Modellprojekt, das stellvertretend für Ammerländer Hauptschulen an der Hauptschule Bad Zwischenahn in Kooperation mit Edewecht, Westerstede und Wiefelstede stattfindet, können 21 Schüler ihren Abschluss machen und Kenntnisse in Betrieben zu erwerben. Damit soll ein Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. Gefördert wird das Projekt von der Bundesagentur für Arbeit und dem Land. Der Unterricht findet an drei Tagen statt. An zwei Tagen sind Schüler im Betrieb. Die Teilnahme am Projekt sei freiwillig und wurde mit Eltern abgesprochen, erläutert Schulleiter Reinhard Lobmeyer. Helfen könne die Betreuung durch Lehrkräfte Michael Kynast und Waldemar Neigel sowie Schulsozialpädagogen Hanno Moritz und Berufsstartbegleiterin Maike Hedemann vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft.

Für Schüler sei das Projekt eine Chance. Ansonsten, so Lobmeyer, sei ein Scheitern vorprogrammiert. Eine Teilnehmerin ist die 16-jährige Laura aus Edewecht. Ihre bisherigen Schulnoten seien schlecht, doch die Pädagogen gingen intensiv auf ihre Probleme ein, so hätten sich erste Erfolge eingestellt. Auch Marcel (15) aus Edewecht hatte Probleme. Jetzt fühle er sich besser motiviert, und das Praktikum in einer Kraftfahrzeug-Werkstatt gefalle ihm.

Die Betriebe haben nach Ansicht der Berufsstartbegleiterin Maike Hedemann die Möglichkeit, Praktikanten und potentielle Auszubildende kennen zu lernen, Leistungspotential und Motivation einzuschätzen. Auch Zukunftschancen eröffneten sich.

Weitere Auskünfte gibt es unter 0176/10105302.