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Naturschutz Bunte Blumenwiese vor der Monokultur

BAD ZWISCHENAHN - Kornblumen, Klatschmohn, Kamillenblüten – direkt neben dem Maisfeld von Jochen Osmers in Helle ist ein Idyll entstanden. Eine Blumenwiese wie aus dem Bilderbuch, ein Paradies für Hummeln, Bienen und Co. Und genau das war das Ziel des „Arbeitskreises zur Schaffung von Lebensräumen für Insekten“ im Landkreis Ammerland, der 2008 ins Leben gerufen wurde.

Unter der Leitung von Tatjana Hoppe vom Landvolk-Verband und Ute Aderholz vom Umweltbildungszentrum hat der Arbeitskreis nun elf der so genannten Blühstreifen in Bad Zwischenahn, Rastede und Wiefelstede besichtigt. Angelegt wurden sie von Landwirten, Jägern, Imkern, den Gemeinden, Schulen und Kindergärten. Das Fazit: „Wir sind auf dem richtigen Weg“, erklärt Hoppe. In diesem Jahr seien wieder mehr Flächen dazugekommen und auch mehr Teilnehmer, stellt sie fest. Der Arbeitskreis freut sich vor allem über die Beteiligung von Biogas-Anlagen-Betreibern wie Jochen Osmers. Elf von insgesamt 27 haben neben ihren Maisfeldern einen bunten Ausgleich für diese Monokultur geschaffen, sie haben die Felder ökologisch und auch landschaftsästhetisch aufgewertet, wie Hoppe betont.

Es brummt und summt auf Osmers Blühstreifen. Am 15. April hatte er die Saatmischung ausgesät, die ersten Blumen und Kräuter sind mittlerweile verblüht, die Sonnenblumen fangen gerade erst an zu blühen. Den ganzen Sommer über werden Insekten hier Nahrung finden. Und Bürger und Touristen können sich an der natürlichen Farbenpracht erfreuen.

NWZ

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Stefanie Dosch
Stefanie Dosch Politikredaktion/Newsdeskmanagerin
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