BAD ZWISCHENAHN - Im Winter lassen alle Menschen ihr Fahrrad stehen. Alle? Mitnichten. Manfred Schrodke aus Aschhausen zum Beispiel käme nicht auf die Idee, das Fahrrad stehen zu lassen, „nur“ weil Winter ist und viele Fahrradwege durch Eis und Schnee zu Rutschbahnen geworden sind. Schrodke hat gerade seinen 64. Geburtstag gefeiert und damit ein Lebensalter erreicht, in dem man gemeinhin nicht mehr als übermäßig leichtsinnig gilt oder das „Kamikaze“-Radeln zu den Lieblingsbeschäftigungen zählt. Nein, Schrodke geht – besser: fährt – auf Nummer sicher: Im Winter fährt Manfred Schrodke mit Spikes-Reifen. Und ist hellauf begeistert.
Fahrradfahrer dürfen, was Autofahrern gesetzlich untersagt ist: Spikesreifen nutzen. „Als wir im Dezember die ersten Frostnächte hatten, habe ich die Spikesreifen aufgezogen“, erzählt Schrodke. Er möchte sie nicht mehr missen. „Einerseits geben die Reifen auf Eis und Schnee wirklich besseren Halt. Andererseits ist es psychologisch ein gutes Gefühl, einfach mehr Sicherheit beim Radeln zu haben“, so der Aschhauser, für den eines aber auch ganz wichtig ist: Man muss sein Fahrverhalten ändern, Vorsicht ist angesagt, so Schrodke. So trägt er in dieser Zeit zur Sicherheit auch einen Fahrradhelm.
Für alle Fahrten von Aschhausen nach Bad Zwischenahn, wenn es kleine Besorgungen zu machen gibt oder Post- oder Bankbesuche zu erledigen sind, nutzt Schrodke sein Spikes-Rad. Er schwört auf die Spikes-Reifen eines finnischen Herstellers. „Die Skandinavier haben auf diesem Gebiet einfach mehr Know how“, ist sich Schrodke sicher. Und ist heute noch Hermann Henning vom Oldenburger Fahrradladen „Die Speiche“ dankbar, dass er ihm diese Marke empfohlen hat.
Zwar begegnet Schrodke auf seinen fast täglichen Fahrten schon mal dem einen oder anderen Fahrradfahrer, mit Spikes hat er indes noch keinen getroffen. Schrodke: „Ich ermuntere sowohl Briefträger als auch Zeitungszusteller und nicht zuletzt Mütter, die ihre Kinder hier zum Kindergarten bringen, sich Spikes-Reifen anzuschaffen“.
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